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    Burgsinn

    Bürger sollen über 29 Grünflächen mitbestimmen

    Mit einer Bürgerbefragung will die Marktgemeinde Burgsinn die bestmögliche Lösung für die Neu- und Umgestaltung der Grünflächen am Kirchrain II finden. Insgesamt 29 kleinere und größere Flächen stehen zur Diskussion. Bürgermeister Robert Herold stellte dazu im Bauausschuss mehrere Vorschläge des Burgsinner Planungsbüros Toponeo vor.

    Sollen auf den Grünflächen künftig Staudengewächse und Hecken oder alternativ verschiedene Getreidearten wachsen? Finden sich Anlieger, die sich für die Pflege der Flächen bereit erklären? Und ein weiterer Aspekt der Umfrage: sollen generell alle vorhandenen Bäume entfernt werden oder wünschen die Anwohner nur die Beseitigung der Bäume vor ihren jeweiligen Grundstücken? Auch für zusätzliche Wünsche der Anwohner soll die Umfrage Raum bieten. Derzeit, so Bürgermeister Herold, erfordern die Grünflächen ein drei- bis sechsmalige Mahd jedes Jahr und man erhoffe sich seitens der Gemeinde durch eine Neugestaltung der Flächen auch eine Entlastung in dieser Hinsicht.

    Parkmöbel sollen nicht fixiert werden

    Auch die Parkgestaltung war wieder ein Tagesordnungspunkt. Die Standorte der neu angeschafften Parkmöbel wurden festgelegt. Dabei war man sich einig, dass die Tische, Bänke und Liegen zunächst unbefestigt aufgestellt werden sollen. Damit soll einerseits ein ungehindertes Mähen der Grünflächen ermöglicht werden und zudem eine künftige Veränderung der Standorte leichter möglich sein. Man werde die Akzeptanz der Möbel beobachten und gegebenenfalls die Standorte je nach dem Zuspruch der Benutzer anpassen, so Herold.

    Keine Anpassungen gibt es dagegen im Bereich der Parkplätze in der Ortsmitte. Dem Wunsch aus der Bevölkerung, die Parkplätze zu verbreitern soll der Gemeinderat nach Überzeugung des Bauausschusses nicht entsprechen, da der Aufwand für eine Neupflasterung unverhältnismäßig hoch sei. Dem Vorschlag des Bürgermeisters, breitere Parkstände durch eine Markierung mit weißer Farbe zu schaffen, wollte der Ausschuss aus Gründen der Optik nicht folgen. Lediglich ein zusätzlicher Behindertenparkplatz soll neben dem bereits vorhandenen eingerichtet werden.

    Rechts vor Links: Entschärfung für Autofahrer

    Mit der Rechts-vor-Links-Regelung, die in den 30er-Zonen im gesamten Ortsgebiet gilt, befasste sich der Ausschuss ebenfalls. Eine Umbeschilderung soll an den steilen Steigungen der Altenburgstraße und des Rödernwegs eine Entschärfung für die Autofahrer bringen.

    Schließlich musste noch über zwei LEADER-Kooperationsprojekte entschieden werden. Bei der Festlegung des Schutzhüttenstandortes folgte man dem Vorschlag des Vereins Naturpark Spessart und entschied sich für den Standort an der Richteiche. Außerdem befürwortete der Ausschuss, dass sich die Gemeinde Burgsinn am LEADER-Projekt "Strecke 46" beteiligt.

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