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    Lohr

    Bürgerbegehren: Von unter einem bis über sechs Prozent

    Die Beteiligung am Artenschutz-Bürgerbegehren »Rettet die Bienen« ist im Raum Lohr bis zur Halbzeit der Eintragungsfrist ausgesprochen unterschiedlich. Das ergab eine Umfrage der Redaktion.

    Demnach haben sich bis Mittwochmorgen in Frammersbach bereits gut 6,1 Prozent der 3594 Wahlberechtigten eingetragen. In Rechtenbach hingegen waren es bis zum gleichen Zeitpunkt nach Auskunft der Verwaltungsgemeinschaft Lohr gerade einmal sechs von 795 Wahlberechtigten, also deutlich weniger als ein Prozent.

    Lohr bei 5,4 Prozent

    Von den 11543 Stimmberechtigten in Lohr haben sich nach Mitteilung von Dieter Daus, Pressesprecher der Stadt, bis Mittwochmorgen 623 eingetragen. Das entspricht rund 5,4 Prozent. In Neustadt unterschrieben bis dahin 40 der 1000 Stimmberechtigten (vier Prozent) in Neuendorf 35 von 698 Stimmberechtigten (rund fünf Prozent) und in Steinfeld 50 von 1743 Stimmberechtigten (2,9 Prozent). Im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Partenstein verzeichnete das Bürgerbegehren in Partenstein mit rund 5,9 Prozent (136 Unterschriften bei 2300 Stimmberechtigten) die höchste Resonanz, gefolgt von Wiesthal mit 3,5 Prozent (38 von 1078 Stimmberechtigten) und Neuhütten mit 3,2 Prozent (30 von 946 Stimmberechtigten).

    Gemünden 4,4 Prozent

    Für die Stadt Gemünden sind auf der Internetseite des Volksbegehrens als Zwischenstand 353 Unterschriften genannt. Das entspricht bei 8081 Stimmberechtigten einer Beteiligung von 4,4 Prozent. In Marktheidenfeld lag der Wert bei 6,5 Prozent (551 von 8445 Stimmberechtigten).

    Ziel der Initiatoren und Unterstützer des Volksbegehrens ist es, dass sich bayernweit zehn Prozent der Wahlberechtigten in die Listen eintragen. Erst dann würde der Gesetzestext dem Landtag zur Abstimmung vorgelegt. Das Volksbegehren zielt auf Änderungen im Naturschutzgesetz zur Stärkung der Artenvielfalt und auf eine Kurskorrektur in der Landwirtschaft ab. Die Eintragungsfrist für das Bürgerbegehren hat am 31. Januar begonnen und läuft noch bis zum 13. Februar.

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