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    Triefenstein

    Bürgerbus nimmt Fahrt auf

    Mit der Sanierung der Kläranlage für 1,38 Millionen Euro und dem Ausbau des Tiefbrunnens in Lengfurt (687 000 Euro) hätten im vergangenen Jahr zwei Großprojekte abgeschlossen werden können, sagte Bürgermeister Norbert Endres bei der Bürgerversammlung am Mittwochabend im Lengfurter Kolpingheim. Als aktuelle Maßnahme zur Verbesserung der Infrastruktur nannte er die Sanierung des Homburger Burkardus-Kindergartens, die "planungsgemäß" abgeschlossen werden könne.

    Mit dem Neubau eines Kindergartens in Lengfurt, der Sanierung der Schulturnhalle und dem Breitbandausbau hörten die Besucher weitere Maßnahmen, die von der Marktgemeinde angestoßen wurden. Von durchaus positiven Rückmeldungen sprach der Bürgermeister, als er das Projekt "Generationen mobil" erwähnte. Der Bürgerbus habe längst Fahrt aufgenommen und sich zu einem "regelrechten Treffpunkt" entwickelt.

    Hans Träger (Lengfurt) erkundigte sich nach der Möglichkeit, ob das aus der Kläranlage fließende Abwasser weiter gereinigt oder der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden könne. Bürgermeister Endres schloss diese Möglichkeit grundsätzlich aus, das Wasser fließe in den Main.

    Manfred Müller (Lengfurt) äußerte sich kritisch zur kommunalen Verkehrsüberwachung. Diese Einrichtung werde vermutlich keine Kostendeckung erreichen, antwortete der Bürgermeister und verwies auf einen bevorstehenden Besprechungstermin zwischen dem Markt Triefenstein, dem Markt Karbach, der Nachbarkommune Kreuzwertheim und der "Radarwacht" aus Würzburg. Dabei sollen "Umfang und Messstellen" modifiziert werden.

    Hans Träger wiederholte seine Anfrage aus der letzten Gemeinderatssitzung, warum das seit langem bekannte Rückhaltebecken im Zuge des Hartgraben-Ausbaus erst jetzt in Angriff genommen werden solle. Norbert Endres bezog sich in seiner Antwort auf einen jüngsten Beschluss des Bauausschusses, der prüfen wolle, ob eine andere "Baustelle" möglich und wirtschaftlicher sei.

    Bernd Wohlahrt (Trennfeld) sprach die Parksituation in der Trennfelder Hauptstraße im Zuge der kommunalen Verkehrsüberwachung an. Nach der Sanierung der Ortsdurchfahrt seien Strafzettel für das Parken auf Gehwegen ausgestellt worden. Der Bürgermeister verwies auf die aktuelle Rechtslage, die ein Parken auf den Gehwegen nur unter gewissen Voraussetzungen erlaube.

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