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    Eußenheim

    Bürgerversammlung in Eußenheim: Kanalschäden in der Berggasse

    Eine der herausragendsten Maßnahmen in Eußenheim waren die Planung des Kreisverkehrs mit Anbindung des neuen Siedlungsgebietes "Buchenweg" sowie der Ausbau der Ortsdurchfahrt. Foto: Ernst Schneider

    So wie in den übrigen Ortsteilen ging der Bürgermeister bei der Bürgerversammlung in Eußenheim nach Schilderung der allgemeinen Situation auf die ortsspezifischen Themen ein. In Eußenheim waren bei 1116 Einwohnern im Jahre 2018, neun Geburten und elf Sterbefälle zu verzeichnen.

    Als Maßnahmen im Jahr 2018 nannte der Bürgermeister die Fertigstellung des Breitbandausbaues im Weiler Schönarts, die Planung des mittlerweile fertiggestellten Verkehrskreisels an der Bundesstraße 27, südlicher Ortseingang sowie die Fortführung des Feuerwehrkonzeptes.

    Bezüglich der in Eußenheim gelegenen Gesamtkläranlage sagte Schneider, dass aufgrund der Forderungen des Wasserwirtschaftsamtes Messeinrichtungen für die Mischwassereinleitung eingebaut werden mussten. Aktuell seien in der Eußenheimer Berggasse Kanalschäden festgestellt worden, die zu beheben seien.

    Das neue Baugebiet "Am Buchenweg" ist fertiggestellt und von den 26 ausgewiesenen Bauplätzen sind mittlerweile 22 verkauft. Für den Rest liegen Anfragen von Interessenten vor. Nach mehrmaliger Umplanung, so der Bürgermeister, wurde die Einrichtung des Kreisverkehrs mit dem Einbau einer neuen, sogenannten Flüsterasphaltdecke in der Ortsdurchfahrt kombiniert. Diese gemeinsame Maßnahme mit der Gemeinde und dem staatlichen Bauamt brachte eine Förderung des Freistaates Bayern bei den Gesamtkosten von 1,1 Millionen Euro eine staatliche Förderung von insgesamt 800 000 Euro, sodass für die Gemeinde letztendlich ein Anteil von nur 300 000 Euro blieb.

    Kurz streifte der Bürgermeister die Planungen zur Bundesstraße 26n und sagte, dass vermutlich mit Fertigstellung des ersten Bauabschnittes bis Dattensoll bis zur Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes bis Karlstadt in der Bachgrundgemeinde mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen sei.

    Zur Situation der Grund- und Mittelschule meinte Bürgermeister Schneider, dass die bisherigen Schüler, die in der Thüngener Grundschule beschult wurden, durch die Sanierung dieser Schule wieder nach Eußenheim müssen und daher zwei Lernpavillons auf dem "Dürrhof" in Eußenheim aufgestellt wurden. Im Bereich der Mittelschule würde mit dem Markt Thüngen, der Stadt Karlstadt und im Mittelschulverbund mit Karlstadt, Arnstein und Zellingen zusammengearbeitet.

    Als zukünftige größere Baumaßnahmen in Eußenheim nannte Dieter Schneider die Einrichtung eines Dorfgemeinschaftshauses sowie die Gestaltung des "Oberen Kirchberges" mit Kriegerdenkmal.

    Zum Abschluss der Bürgerversammlung beklagte sich ein Bürger, über die zu schelle Anfahrt von Pkws in Richtung Verkehrskreisel. Auch gab die zu tiefliegende Wasserrinne am Weg zum Friedhof Anlass zu Kritik.

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