• aktualisiert:

    Karbach

    DJK-Volleyball feierte 40. Geburtstag

    Bei den vereinsinternen Meisterschaften zum 40. Geburtstag der DJK-Volleyballabteilung setzten sich diese Mannschaften durch (vorne von links): Lilli und Camilla Schmelz; Sophia und Marie Hochrein sowie Stefan Endrich und Hannah Roth. Hinten von links: Sina Pfister, Anna Neiderer, Greta Römisch, Lukas und Bruno Leimeister, Angelina Witt, Laura Schebler, Hannah Riedmann, Johanna Müller und Marina Schebler. Foto: Josef Laudenbacher

    Zu gemeinsamen Erinnerungen und Ehrungen verdienter Volleyballer hatte Abteilungsleiter Stefan Endrich ins DJK-Tennisheim nach sportlichen Begegnungen den ganze Samstag über eingeladen. Im Mittelpunkt standen Ehrungen verdienter Funktionäre, die in den vergangenen 40 Jahren dem Volleyballsport verbunden waren. 

    Stefan Endrich erinnerte an den "dummen Zufall", dass Harald Freund, Vater der Karbacher Volleyballszene, nach Handball, Basketball dann aber auch Volleyball gespielt hat. Er lenkte dann mehr Augenmerk auf Volleyball und meldete 1980 erstmals eine Damenmannschaft in der Verbandsrunde an. Auch er wollte spielen und trainierte ab September 1979 eine Herrenmannschaft. Schließlich forcierte er auch die Jugendarbeit. 

    Erste Erfolge

    Dann folgten Erfolge: 1982/83 Aufstieg in die Kreisliga; 1983/84 Bezirksklasse; 1885/86 in die Landesliga; 1986/87 in die Bayernliga und 4. Platz; 1988/89 Regionalliga; 1989/90 2. Bundesliga; 1990/91 2. in die Bundesliga; 1991/92 5. in der 2. Bundesliga; 1992/93 7. Platz; 1993/94 1. Platz. 1993/94 gelang der Aufstieg in die 1. Damen-Bundesliga: dem "Volleyballhimmel".

    Mit unglaublichen Auftritten im Europapokal (CEV), die die "Schmetterlinge" in die östlichsten Regionen Europas brachten. Nach 2002 erfolgte der Rückzug aus der Bundesliga aus finanziellen Gründen, obwohl die Akteurinnen sich für den europäischen Wettbewerb qualifiziert hatten. 

    Prägende Personen: Harald Freund, Gründervater und Erfolgsgarant bis in die 2. Bundesliga, sowie Danjela Freund, perfekte Spielerin; Stipe Stipanovic, langjähriger Trainer; Tanja Hart, beste Zuspielerin, die die Farben der DJK in der Nationalmannschaft 1996 bis zur Olympiade getragen hat, nimmt zum zweiten Mal in Sydney an Olympischen Spielen teil und wird 1997 DJK-Sportlerin des Jahres.

    Professionelle Sichtweisen

    Marina Tchoukseeva hat ab 1995 als erste Profi-Spielerin professionelle Sichtweise gebracht. Bernhard März 1994 bis 2002 "Mister Volleyball". Matthias Rauch, Co-Trainer bis 2013. Stefan Endrich, leidenschaftlicher Spartenleiter Volleyball seit 1980 dabei, von 2014 bis heute Spartenleiter. Weitere Spartenleiter: 1980 - 1986 Harald Freund; 1986 - 1989 Eva Ballmann; 1989 - 1992 Heinz Juhr; 1992 - 2005 Bernhard März; 2005-2014 Matthias Rauh.

    Glückwünsche zum 40-jährigen Bestehen der Volleyball-Sparte überbrachte DJK-Vorsitzender Constantin Frings. Der Beginn in der Kreisklasse, der Aufstieg bis in die Bundesliga, die Teilnahme an europäischen Wettbewerben, sowie eine bis heute super Jugendarbeit zeichnen die Sparte Volleyball aus.

    Die Ehrungen

     Bei der Feierstunde konnte Stefan Endrich insgesamt 26 Mitglieder der Volleyballabteilung für langjährige Treue zur Sparte Volleyball ehren.

    Für 40 Jahre: Harald Freund, Eva Ballmann-Lieber, Renate Freund, Daniela Freund, Spartenleiter Stefan Endrich ebenfalls von Anfang an dabei.

    Für 35 Jahre und mehr: Michaela Neiderer, Barbara Hofmann, Angelika Kneipp-Rothaug, Carmen Väthröder, Monika Breiltgens, Katja Knahn, Peter Schlessmann, Christine Werner, Steffi Häfner, Vera Schmelz. 25 Jahre: Bettina Müller, Christina Schmelz, Evi Kneipp, Linda Weis, Carolin Hörschlein, Regina Stegerwald und Martina Behr. 25 Jahre: Johanna Freund, Sonja Kraft, Dorothee Ballmann, Anna Baumann, Rebecca Blum und Katja Hau.

    An der am Sonntag laufenden Vereinsmeisterschaft nahmen insgesamt acht Mannschaften teil: Zwei gegen Zwei mit Beachregeln. Sieger wurden die Schwestern Sophia und Marie Hochrein; den zweiten Platz sicherten sich die Schwestern Camilla und Lilli Schmelz, und auf Platz III spielten sich Hannah Roth und Stefan Endrich; Vierter wurden Anna Neiderer und Sina Pfister.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!