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    Erlenbach

    Der Schatz des Vereins sind die Menschen

    Das Führungsgremium der DJK Tiefenthal ist nach den Wahlen am Dreikönigstag nahezu unverändert. Bürgermeister Georg Neubauer (links) wünschte dem Vorstand auch für die Zukunft gutes Gelingen. Von links: Melanie Fischer, Thomas Müller, Oswald Fischer, Michaela Väth, Rainer Freund, Christine Lang-Müller, Pfarrer Matthias Wolpert, Michaela Weißkopf-Seitz, Patricia Lannig, Bernd Weigand, Friedbert Kaufmann, Julia Mussauer und Bernd Neßwald.
    Das Führungsgremium der DJK Tiefenthal ist nach den Wahlen am Dreikönigstag nahezu unverändert. Bürgermeister Georg Neubauer (links) wünschte dem Vorstand auch für die Zukunft gutes Gelingen. Von links: Melanie Fischer, Thomas Müller, Oswald Fischer, Michaela Väth, Rainer Freund, Christine Lang-Müller, Pfarrer Matthias Wolpert, Michaela Weißkopf-Seitz, Patricia Lannig, Bernd Weigand, Friedbert Kaufmann, Julia Mussauer und Bernd Neßwald. Foto: Dorothea Fischer

    So wie der wahre Reichtum eines Königs sein Volk ist, so sind der wahre Schatz eines Vereins dessen Mitglieder. Diesen Vergleich zog Pfarrer Matthias Wolpert am Dreikönigstag in der Kirche St. Ägidius anlässlich des Jahrtags der DJK Tiefenthal. "Wenn die Menschen und die Aktivitäten nicht wären, wäre der Verein arm", sagte er.

    Auch wenn viele das Sport- und Musikangebot der DJK nutzen, finden sich immer weniger Freiwillige, die bei Veranstaltungen helfen. Deshalb hat der Vorstand in einem Workshop nach organisatorischen Lösungen für dieses Problem gesucht. Weitere Fragestellungen dieser Zukunftswerkstatt waren zum Beispiel die Gewinnung neuer Mitglieder und Trainer oder neue Ideen für Veranstaltungen. Bereits vor sechs Jahren half eine solche Zukunftswerkstatt dem DJK-Vorstand, die Struktur der Vereinsführung auf mehrere Schultern zu verteilen.

    Die Wahl des Vorstands stand am Sonntag im Mittelpunkt der Generalversammlung. Sowohl die drei gleichberechtigten Vorsitzenden (Finanzen: Michaela Weißkopf-Seitz; Verwaltung: Patricia Lannig; Veranstaltungen: Christine Lang-Müller) als auch die Positionen des Schriftführers (Melanie Fischer), des Öffentlichkeitsreferenten (Michaela Väth), des Senioren- (Uschi Fischer), Hallen- (Oswald Fischer) und Fahnenwartes (Bernd Neßwald) sowie der Kassenprüfer (Bernd Weigand und Andrea Pfister) werden von den bisherigen Inhabern auch in den kommenden zwei Jahren ausgeführt.

    Dies wählten die 73 anwesenden Mitglieder jeweils einstimmig. Der DJK-Verein zählt aktuell 344 Mitglieder. Lediglich Bianca Würr hat nach sechs Jahren das Amt des Kassiers abgelegt. Bisher fand sich niemand, der sich zukünftig um die Kasse kümmert. Die Satzung sieht vor, dass in diesem Fall der Vorstand jemanden bis zur nächsten ordentlichen Wahl im Jahr 2021 beruft. Eine Wahl durch die Vereinsversammlung ist nicht notwendig.

    Bei den folgenden Positionen, die durch den Vorstand besetzt werden, gab es ebenfalls keine Änderungen: Assistent Seniorenwart (Gerti Lang, Hans Fischer), Assistent Hallenwart (Christan Endrich), Veranstaltungsteam (Dieter Kaufmann, Nicole Weigand, Uschi Kanoute, Gudrun Fleischmann, Peter Stumpf), Clubraumteam (Gerti und Edgar Lang, Andrea Schmitt). Neu hinzu kam eine Gruppe an Personen, die sich um Gottesdienste kümmern werden (Christine Lang-Müller, Sandra Engelhart, Bernhard Würr, Monika Obermeyer, Julia Neßwald, Vanessa Fischer und Christine Kaufmann).

    Abeiltungen und Jugend wählten ihre Leiter bereits im Vorfeld der Versammlung. Diese Besetzungen bestätigten die Anwesenden jeweils einstimmig: Tischtennis: Thomas Müller, Schützen: Rainer Freund, Musik: Friedbert Kaufmann, Gymnastik: Julia Mussauer und Anke Weimann, Jugendleiter: Jelena Kaufmann und Samantha Gwosdek, Beisitzer: Moritz Weißkopf (gewählt), Lukes und Nico Licha (ernannt).

    Kassier Bianca Würr legte die finanzielle Situation der DJK Tiefenthal offen. Die Einnahmen betrugen 2018 insgesamt 35 000 Euro. Demgegenüber stehen Ausgaben in Höhe von 31 800 Euro. Den größten Posten der Einnahmen machten die Beiträge in Höhe von 13 000 Euro aus. Bei Veranstaltungen konnte der Verein 10 800 Euro gut machen. Die meisten Ausgaben entfielen auf Personalkosten (5500 Euro), Heizöl und Strom (5300 Euro) und die Anschaffung von Sportartikeln und Musikausrüstung (3100 Euro).

    Würr sprach von einer "soliden Finanzlage" des Vereins: "Wir sind für das Jahr 2019 gewappnet." Die Kassenprüfer Bernd Weigand und Andrea Pfister bescheinigten eine ordnungsgemäße Kassenführung. Die Versammlung entlastete den Vorstand.

    Einstimmig beschloss man außerdem einige Änderungen an der Vereinssatzung. Im Wesentlichen ging es um die Umsetzung des europäischen Datenschutzrechts.

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