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    Arnstein

    Der starke Herzog hält Einzug

    Mit 18,6 Prozent Stammwürze und 7,2 Prozent Alkohol wurde das erste Fass des "Herzog der Starke" im Arnsteiner Forstamtsgarten von Bürgermeister Franz-Josef Sauer angezapft. Im Bild (von links):  Bürgermeister Franz-Josef Sauer, Henning Glawatz, Nathine Willert, Technischer Leiter Paul Seubert, Brauereiinhaberin Susan Schubert, Staatssekretärin Anna Stolz. Foto: Eichinger-Fuchs

    „Wir haben einen starken Herzog gebraut“. Susan Schubert, Inhaberin der Arnsteiner Brauerei ist stolz auf das gelungene Starkbier 2019. Mit nur einem Schlag gelang es Bürgermeister Franz-Josef Sauer das erste Fass im Forstamtsgarten anzuzapfen.

    Schubert lobte die Braukunst ihres Technischen Leiters Paul Seubert. „Wir haben uns viel Mühe gegeben und für sie ein feines, süffiges und angenehmes Bier gebraut“. Die dazu verwendete Braugerste stamme aus der Region und wurde in der eigenen Mälzerei Schubert in Schweinfurt zu Malz verarbeitet. Der Hopfen stamme aus der Holledau.

    „Mit einer Stammwürze von 18,6 Prozent und einem Alkoholgehalt von 7,2 Prozent schmeckt unser Starkbier in der kalten Jahreszeit ganz besonders“, sagte Susan Schubert. Und scherzend fügte sie hinzu: „Auch als Schlafmittel und für gute Träume ist das Starkbier ein ganz besonders leckerer Trunk“.

    Bereits im April wurde „Herzog der Starke“ eingebraut. Während der Sommermonate reiften die 200 Hektoliter in den großen Kühltanks der Arnsteiner Brauerei. „Starkbier wird bei einer Temperatur zwischen 0 bis 1 Grad gekühlt“, so der Chef des Biersuds, Paul Seubert. Für die richtige Reife gelte die Regel: „Kalt und Alt“.

    Susan Schubert nahm den Starkbieranstich zum Anlass, um den zahlreichen Helfern zu danken, die alljährlich bei der Ausrichtung des Bürgerfestes aktiv sind. „Wir hatten das erfolgreichste Bürgerfest seit vielen Jahren“, stellte die Brauereichefin fest. Eine Person wollte sie dabei ganz besonders in den Mittelpunkt rücken: Nathine Willert. Ihr sei es zu verdanken, dass das Bürgerfest mit zahlreichen Höhepunkten trumpfe. Mit viel Geduld und investierter Zeit sorge sie für beste Stimmung sowohl unter den Gästen als auch unter den ehrenamtlichen Helfern, den Gastronomen und den Schaustellern. Für die Organisationschefin im Arnsteiner Rathaus gab es Applaus und einen Strauß Blumen.

    Zum Starkbieranstich war auch Staatssekretärin Anna Stolz gekommen. Schon im Vorfeld lobte sie die Traditionspflege der Arnsteiner Brauerei. Der Starkbieranstich sei alljährlich ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Stadt und der Region.

    Bürgermeister Franz-Josef Sauer dankte dem Forstamt für die Öffnung des Forstamtgartens für den Starkbieranstich und die guten nachbarschaftlichen Beziehungen zum Rathaus. Auch er bedankte sich bei Nathine Willert für die hervorragende Organisation des Bürgerfestes. Sein Dank ging aber auch an alle Helfer aus den Vereinen der Stadt, ohne deren Hilfe dieses "Fest für die Bürger" nicht zu stemmen sei. „Beim Bürgerfest wachsen die Ortsteile zu einem Ganzen zusammen“, so das Stadtoberhaupt.

    Nach dem Umtrunk ging es mit den Werntal Musikanten und Fackelgeleit zum Benderbräustübl. Dort warteten die Wirtshausmusikanten bereits auf die Gäste.

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