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    Helmstadt

    Deutlich weniger Gewerbesteuer

    Die Aufträge für die Bodenbelagsarbeiten und den Sportboden im Rahmen der Sanierung der Schulturnhalle und Umnutzung Schwimmhalle zu gemeindlichen Mehrzweckräumen wurde bei der jüngsten Gemeinderatssitzung an die Firma Wilms aus Wiesentheid vergeben. Die Kosten liegen insgesamt bei rund 130 000 Euro brutto.

    Mit den  Schreinerarbeiten an der Prallwand wird die Firma Top-Sport aus Rietberg  beauftragt. Der Preis liegt bei 73 041 Euro brutto. Die sonstigen Schreinerarbeiten übernimmt zum Preis von 119 920 Euro brutto die Firma Robert Schwab Innenausbau aus Hafenlohr. Bei den Elektroarbeiten, die die Firma Udo Lermann aus Marktheidenfeld ausführt, wurden 365 Euro eingespart.  

    Welzbachhalle beanstandet

    Bei einem Ortstermin des Landratsamts wurde die Welzbachhalle in Holzkirchhausen auf die Einhaltung der Versammlungsstättenverordnung überprüft. Hierbei wurden einige Punkte beanstandet:

    • Die nachzweisende Schwerentflammbarkeit der Deckendeko konnte anhand der Kaufbelege nachgewiesen werden.

    • Zur bemängelten Sicherheitsstromversorgung liegen keine Prüfberichte vor. Derzeit wird mit dem Landratsamt geklärt, ob hierfür Bestandsschutz besteht. In dem Fall wäre eine Instandsetzung mit Dokumentation ausreichend - oder ob ein Umbau nach aktuell gültigen Vorschriften erfolgen muss.

    • Die geforderte Brandschutzordnung wird das Architekturbüro Gruber Hettiger Haus für  ein Honorar von 2819 Euro brutto erstellen.

    • Die gewünschte Prüfung der Lüftungsanlage wird durch qualifizierte Prüfsachverständige erfolgen.

    • Außerdem ist die Statik der Dachkonstruktion zu überprüfen.

    B26n  ist immer noch ein Thema

    Der Gemeinderat erörterte, dass das Thema B 26n weiterhin ein wichtiges Thema für die Marktgemeinde Helmstadt ist. Für das Gewerbegebiet der Gemeinde ist es existentiell wichtig, dass die Autobahnanschlussstelle erhalten bleibt. Man will für eine der kommenden Sitzungen einen Vertreter der Bürgerinitiative gegen die B 26n einladen, um sich zum aktuellen Stand zu informieren.

    Klärschlammentsorgung

    Die Klärschlammentsorgung ist weiter ein Problem. Das  Müllheizkraftwerk Würzburg arbeitet an einem Konzept zur Klärschlammverbrennung und steht hierzu in Gesprächen mit dem Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt. Erste Ergebnisse werden für Ende 2019 erwartet. Für die Zeit bis zur Findung eines dauerhaften Konzepts  will das Kommunalunternehmen eine Übergangslösung ausarbeiten.

    Breitbandausbau und Glasfaser

    Die Deutsche Telekom hat die Gemeinde darüber informiert, dass ein Großteil der Marktgemeinde einschließlich Holzkirchhausen bereits mit SVDSL mit einer Bandbreite von 250 MBit im Download und 40 MBit im Upload versorgt ist. Unter den folgenden Links können die Bürger die Verfügbarkeit auf ihren Grundstücken überprüfen: www.telekom.de/schneller und www.telekom.de/Verfuegbarkeit.

    Niedrige Gewerbesteuereinnahmen

    Die Marktgemeinde musste Anfang April 2019 einen Betrag von insgesamt rund 1,9 Millionen Euro an Gewerbesteuer-Vorausleistungen zurück erstatten. Aus diesem Grund wird der Haushalt 2019 voraussichtlich mit einem Minus von rund 300 000 Euro abschließen. Für 2020 wird ein Plus von 200 000 Euro und für 2021 ein Plus von 400 000 Euro erwartet.

    Der Gesamtausfall an Gewerbesteuereinnahmen wird bei ungefähr 3,5 Millionen Euro liegen. Mit höheren Gewerbesteuereinnahmen ist erst wieder 2022 zu rechnen, so dass der Rücklagenstand, der am 31.12.2018 bei 3,9 Millionen Euro lag, weiterhin abnehmen wird. Als Folge muss die Gemeinde wahrscheinlich Projekte zurückstellen und eventuell Kredite aufnehmen.

    Bearbeitet von Mechtild Buck

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