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    BURGSINN

    Die Hauptstraße wird erneuert, Kirchweihmarkt wird enger

    Im Oktober werden in Burgsinn die Bauarbeiter anrücken. Im Zeitraum vom 8. Oktober bis zum 19. November wird der Fahrbahnbelag in der Hauptstraße erneuert. Die letzte Erneuerung des Straßenbelags liegt schon mehr als zwei Jahrzehnte zurück. An einigen Stellen weist er große Unebenheiten auf.

    Zwischen der Einmündung der Fellener Straße und der Einmündung der Kirchstraße wird der alte Asphalt abgefräst und erneuert. Der Unterbau der Straße bleibt jedoch erhalten. Lediglich an den Fahrbahnrändern finden Teilsanierungen statt, informierte das Staatliche Bauamt Würzburg. So sollen die Bushaltestellen in diesem Bereich den so genannten Kassler Bord erhalten, spezielle Bordsteine, die ein barrierefreies Ein- und Aussteigen in Niederflurbusse ermöglichen.

    Das Staatliche Bauamt in Würzburg hatte das Vorhaben ausgeschrieben. Inzwischen ist eine Firma gefunden, die den Auftrag übernehmen will. Er werde nach einer Prüfung vergeben, so das Bauamt.

    Zeitweise Vollsperrung notwendig

    Für die Arbeiten wird eine zeitweilige Vollsperrung der Hauptstraße notwendig sein. War ursprünglich noch von drei Wochen die Rede, geht das Staatliche Bauamt davon aus, dass der Zeitraum auch kürzer sein kann. Damit würde auch die Dauer der notwendige Umleitung des Verkehrs durch die Wohngebiete abseits der Hauptstraße kürzer ausfallen.

    Wie lange die Vollsperrung dauert und wann genau sie erfolgt, das werde jedoch erst die Abstimmung mit der Baufirma ergeben, da von dieser Seite eigene Vorschläge für die Abwicklung der Arbeiten kommen können.

    Für den am 11. November geplanten Kirchweihmarkt in Burgsinn sollte es aber keine Probleme geben, sagte Julia Sauer, die für den Landkreis Main-Spessart zuständige Abteilungsleiterin des Bauamts.

    Die Werbegemeinschaft Burgsinn hatte sich besorgt gezeigt, dass der Markt auf einer Baustelle nicht werde stattfinden können. Es werde vielleicht ein bisschen weniger Platz sein, aber man werde sich bemühen, Einschränkungen, wenn nötig, minimal zu halten, sagte Sauer. So sei es denkbar, die Hauptstraße zwischen den Arbeitsschritten für den Verkehr freizugeben. Nach dem Abfräsen des alten Straßenbelags könnten vorübergehend Fahrzeuge rollen.

    Werbegemeinschaft befürchtet Einbußen

    Eine längere Sperrung der Hauptstraße wird von der Werbegemeinschaft kritisch gesehen. Eine dreiwöchige Vollsperrung hätte die Umsätze der betroffenen Geschäfte vermutlich auf Null sinken lassen. Für manche Geschäftsinhaber wären die Einbußen kaum zu kompensieren, so die Befürchtung.

    Wenn die Details klar sind, soll es für die unmittelbar Betroffenen vor Beginn der Arbeiten noch einmal eine Informationsversammlung geben, berichtete Julia Sauer vom Straßenbauamt. Zu der werde Bürgermeister Robert Herold einladen, mit dem die Behörde ihr Vorgehen abgestimmt hat.

    Die Erneuerung der Hauptstraße in Burgsinn wurde vorgezogen. Ursprünglich war in diesem Jahr eigentlich die Erneuerung von 300 Metern der Ortsdurchfahrt in Fellen vorgesehen. Dieses rund 400 000 Euro teuere Vorhaben wird aber erst im kommenden Jahr verwirklicht.

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