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    Frammersbach

    Die Idee des Fahrstuhls wächst weiter

    Jetzt werden auch in Frammersbach und Partenstein blaue »Fahrstühle« aufgestellt. Foto: Sylvia Schubart-Arand

    Das mobile Netzwerk »Der Fahrstuhl« wächst: Es ist ein Pilotprojekt zur Verbesserung der Mobilität im ländlichen Raum nach dem Prinzip der Mitfahrerbank und soll immer größer werden.

    In der vergangenen Woche sind drei Fahrstühle in Gemünden aufgestellt worden. In Partenstein und Frammersbach kommen sie zum Ende dieser Woche hinzu, so die Auskunft am Donnerstag von Sebastian Schneider vom Büro Toponeo, das Ideengeber und Projektbegleiter des Mitfahrnetzwerkes ist.

    Bald auch in Würzburg

    Jetzt hat der Verein »5d initiative für urbane projekte würzburg« Schneider nach Würzburg eingeladen zu einem Vortrag. Dabei sollte diskutiert werden, ob das Konzept auf den urbanen Raum ausweitbar ist. Bislang wird es von der Sinngrundallianz mit Unterstützung der LAG Spessart getragen und seit neun Monaten erfolgreich im Sinngrund und im nördlichen Landkreis Main-Spessart, also im ländlichen Raum, umgesetzt.

    So funktioniert es: Einheitlich in blau gefasst steht »der Fahrstuhl« am Straßenrand. Wer sich darauf setzt, signalisiert Autofahrern, dass er mitgenommen werden will. Diese Mitfahrgelegenheit gibt es bereits in Rieneck, Burgsinn, Mittelsinn, Aura, Fellen, Wohnrod, Ruppertshütten, Rengersbrunn sowie im hessischen Lohrhaupten und Burgjoss.

    Die Bürger sind offenbar begeistert und nutzen das Netzwerk mit seinen 27 Stühlen rege. Drei zusätzliche mobile Stühle werden saisonweise aufgestellt.

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