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    Esselbach

    Diskussion über Ölheizungen und Hunde

    Das Großprojekt Dorfgemeinschaftshaus stand erneut auf der Tagesordnung des Esselbacher Gemeinderats. Katja Manger vom Büro Basis Plan aus Altfeld ist mit den Planungen zu der Heizung beauftragt und stellte dem Gremium nun mehrere Varianten vor. Neben dem Einbau einer neuen Heizung in das Dorfgemeinschaftshaus war die zweite Option, die alte Ölheizung im angrenzenden Rathaus mitzuerneuern. Diese Heizung sei aus dem Jahr 2001 und in einem absolut befriedigenden Zustand, sagte Manger.

    Der Gedanke war, diese Heizung durch eine effiziente Pelletsheizung zu ersetzen, die zukünftig das Rathaus und das Dorfgemeinschaftshaus beheizen könnte. Hierzu stellte die Planerin zwei mögliche Heizungsanlagen vor. Die Lösung sahen die Gemeinderäte dann aber in einer anderen, gar nicht vorgestellten Idee: Die Ölheizung im Rathaus kann noch einige Jahre genutzt werden und besitzt ausreichend Kapazitäten, um das Dorfgemeinschaftshaus ebenfalls zu beheizen. Daher einigte man sich darauf, dass die bestehende Heizung weiterhin benutzt wird und erst danach durch eine Pelletsheizung ersetzt wird. Ob das jedoch energetisch überhaupt zulässig ist, muss noch der Architekt beantworten.

    Weiter fortgeschritten ist das Projekt Dorfgemeinschaftshaus beim Thema Rohbauarbeiten. Nach der Ausschreibung vergab der Gemeinderat die Rohbauarbeiten für 385 778 Euro an die Firma Siegler-Bau.

    Hundestaffel aufgebaut

    Gleich zwei Tagesordnungspunkte drehten sich um das Thema Hunde. Im ersten Punkt herrschte noch große Einigkeit im Gremium. Die Feuerwehr Steinmark hat eine Hundestaffel aufgebaut, die bald einsatzbereit sein wird. Da die normale Feuerwehrkleidung dafür jedoch ungeeignet ist, müssen neue Ausstattungen für die insgesamt neun Hundestaffelführer und die ausgebildeten Feuerwehrleute angeschafft werden. Pro Person fallen hierbei Kosten von 1013 Euro an. Der Gemeinderat gewährte einstimmig einen Zuschuss von 7200 Euro.

    Mehr Gesprächsstoff bot das Thema Anleinpflicht für Hunde. Im bebauten Gemeindegebiet besteht bereits eine Anleinpflicht. In den Feldwegen parallel zu dem Wohngebiet ist diese bisher nicht vorgesehen. Bei verschiedenen Vorfällen in der Vergangenheit sollen auf diesen Wegen Senioren und Kinder von Hunden angesprungen worden sein. Obwohl fünf Gemeinderäte gegen eine Neuordnung der Anleinpflicht stimmten, wurde diese trotzdem auf die Feldwege parallel zur Lärchenstraße, Zum Hausacker und der Dr.-Roos-Straße ausgeweitet.   

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