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    NEUENDORF

    Dorfplatz und Kneippanlage fertig

    Der kleine Dorfplatz an der Frankenstraße ist fertig und wird laut Bürgermeister Karlheinz Albert rege angenommen. Foto: Wolfgang Dehm

    Der kleine Dorfplatz an der Frankenstraße mit dem vom örtlichen Bildhauer Martin Vormwald geschaffenen Brunnen „Labyrinth“ ist fertig. Die Anlage werde gut angenommen und bereichere das Ortsbild, meinte Bürgermeister Karlheinz Albert in der Gemeinderatssitzung am Dienstag.

    Seinen Worten nach gibt es derzeit noch Probleme mit der Einstellung der Wasserfontäne. Außerdem sei es wegen des heißen Sommers zu verstärkter Algenbildung auf den Brunnensteinen gekommen. Wolle man mit Filtermasse und anderen algenvernichtenden Mitteln dagegen vorgehen, müsse man mit monatlichen Kosten von 100 bis 150 Euro rechnen, so der Bürgermeister. Er machte deutlich, dass er nach einer anderen Lösung suchen wolle.

    Auf die Frage von Markus Kübert nach einem neuen Loch für den Kirbbaum auf dem Dorfplatz sagte Albert, man werde zusammen mit den Maibaumfreunden nach einer Lösung suchen.

    Seit dem ersten Tag rege genutzt wird laut Albert die seit August bestehende Kneippanlage an der Grotte. „Die Resonanz übertrifft die Erwartung“, sagte er; vom Kleinkind bis hin zu über 80-Jährigen seien alle Altersgruppen vertreten. Die Anlage sei schon über Neuendorf hinaus bekannt und werde vielfach gelobt.

    Unerfreulich sei hingegen, dass manche Hundehalter ihre Tiere ins Tretbecken ließen und einige Tiere im Bereich der Anlage ihre Geschäfte machten. Ferner bat Albert die Besucher der neuen Freizeitanlage darum, wegen der Verletzungsgefahr durch Scherben dort auf Gläser und Glasflaschen zu verzichten.

    Da man den Außenbereich um das Kneippbecken in Eigenregie angelegt habe, habe man rund 3000 Euro gespart, sagte der Bürgermeister. Im kommenden Frühjahr werde an der Anlage eine weitere Sitzgruppe mit Tisch aufgestellt, so dass dann drei vorhanden seien.

    Installiert wurden laut Albert zwischenzeitlich zwei zusätzliche Straßenlaternen am Friedhofsweg für rund 16 400 Euro, an der Schönrainstraße seien für rund 4800 Euro zwei Lampenmasten aus Beton ersetzt worden.

    Fertig sei auch die Gerätehalle im Bauhof, die kostengünstig durch eigene Mitarbeiter erstellt worden sei; dadurch sei nun mehr Platz in der Garage vorhanden. Ebenfalls in Eigenleistung sei das Dach des Hochbehälters erneuert worden.

    Nach erfolgtem Waldtausch kann laut Albert auch im Gemeindewald nun viel effektiver gearbeitet werden. Aus 50 zuvor verstreut liegenden gemeindlichen Waldflächen seien nun elf zusammenhängende geworden. Der Gemeindewald habe sich durch den Waldtausch um rund vier Hektar vergrößert.

    Nichts einzuwenden hatten die Gemeinderäte gegen den Vorschlag des Bürgermeisters, die Sportförderung von jährlich 165 Euro auf 200 Euro aufzustocken.

    Einstimmig (8:0) segnete das Gremium den Antrag eines Nachbarn der Schönrainhalle ab, eine auf Gemeindegrund stehende Fichte sowie einige höhere Sträucher entfernen zu dürfen. Laut Beschluss muss die Kosten dafür der Nachbar tragen. Seitens der Gemeinde bestehe keine Veranlassung, den Baum und die Sträucher zu beseitigen, machte Albert deutlich.

    Ebenfalls einstimmig fasste der Gemeinderat einen Grundsatzbeschluss zur Beschaffung eines neuen Mannschaftstransportwagens als Ersatz für den aktuellen, der 27 Jahre und 130 000 Kilometer auf dem Buckel hat.

    Laut Albert soll das neue Fahrzeug rund 80 000 Euro kosten, wobei mit einer Förderung von 12 500 Euro zu rechnen sei. Der Bürgermeister erinnerte daran, dass sich das Gremium bereits seit zwei Jahren mit diesem Thema befasse. Es handele sich um „keine Luxusbeschaffung, sondern um eine notwendige Ersatzbeschaffung“. Seinen Worten nach muss man mit einem Jahr Beschaffungszeit nach der Ausschreibung rechnen.

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