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    Karlstadt

    Dritte E-Tankstelle in Betrieb genommen

    Zur Eröffnung der dritten öffentlichen Ladesäule für E-Autos in Karlstadt auf dem Main-Parkplatz tankten Geschäftsführer Marek Zelezny (links) und Bürgermeister Paul Kruck. 
    Zur Eröffnung der dritten öffentlichen Ladesäule für E-Autos in Karlstadt auf dem Main-Parkplatz tankten Geschäftsführer Marek Zelezny (links) und Bürgermeister Paul Kruck.  Foto: Jürgen Kamm

    Am Mainparkplatz Karlstadts wurde die dritte "E-Tankstelle" in Betrieb genommen. An der von der Energieversorgung gebauten Ladesäule, direkt an der Stadtmauer neben dem Durchgang zum Hofriethgärtchen, können zwei Elektroautos gleichzeitig Wechsel- und Drehstrom mit jeweils bis zu 22 Kilowatt Leistung "zapfen". Die Zeit ist allerdings auf höchstens vier Stunden begrenzt.

    Abgerechnet wird die elektrische Energie über den Ladeverbund "Franken+". Wer dort Mitglied ist, etwa weil er auch sonst Stromkunde der Energieversorgung ist, zahlt etwas weniger. Wie Pressesprecher Stefan Schinagl erklärte, wird der Ladevorgang per Handy und SMS freigeschaltet, auch die Bezahlung erfolgt über die Mobilfunkrechnung. Dafür müssen für den Handyvertrag die Mehrwertdienste freigeschaltet sein.

    Energieversorgunger betreibt elf Ladestationen

    Nach der Ladesäule gegenüber dem Karlstadter Rathaus und beim Autohaus Grampp ist die Säule am Main die dritte in Karlstadt. Insgesamt betreibt die Energieversorgung mit Lohr, Zellingen, Retzbach und Thüngersheim inzwischen elf Ladestationen für E-Autos in ihrem Gebiet.

    Ihr Geschäftsführer Marek Zelezny berichtete, dass die öffentlichen Ladestationen immer mehr genutzt werden. Im ersten Halbjahr 2019 hätten die E-Autofahrer schon soviel Strom über sie bezogen, wie im ganzen Jahr 2018. Allerdings sei das trotzdem nur ein kleiner Teil der zum Autofahren genutzten elektrischen Energie. Studien gingen davon aus, dass 80 Prozent der Ladevorgänge zuhause oder am Arbeitsplatz stattfinden werden. Die "Energie" lädt ihren E-Fuhrpark vor auf dem Firmengelände an eigenen Wallboxen. Auch liege die Zukunft der Mobilität nicht alleine im E-Auto, auch Erdgas und Wasserstoff seien geeignete Energieträger.

    In diesem Jahr bisher 48 Elektroautos zugelassen

    Aus den Zulassungszahlen im Landkreis Main-Spessart lässt sich die sich für dieses Jahr abzeichnende, erwartende Verdopplung des Stromverkaufs an den E-Ladesäulen der Energie nicht erklären. Wie die Pressestelle des Landratsamtes aus Nachfrage mitteilte, wurden in diesem Jahr 48 Elektroautos bis zum 29. Juli neu zugelassen, insgesamt waren damit 240 angemeldet. Dazu kamen 703 Hybridfahrzeuge. Gut zehn Monate vorher, am 19. September 2018, waren 171 E-Autos angemeldet, bis dahin waren im Jahr 2018 nur 41 neu Zugelassen worden. Die 48 neu zugelassenen E-Autos ergeben rechnerisch einen Zunahme des Bestands im Landkreis um 25 Prozent.

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