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    Marktheidenfeld

    Durchrütteln erwünscht: Diese Fahrgeschäfte bietet Laurenzi

    Rund 250 Bewerbungen von Schaustellern bekommt die Stadt jährlich vor der Messe. Auch dieses Jahr sind wieder viele Stammbeschicker dabei. Aber auch ein paar Neulinge.
    Hin und her, rundherum und hoch hinaus: Die Riesen-Schaukel 'Freestyle' war zuletzt 2014 auf der Laurenzi-Messe. Jetzt ist sie wieder da. 
    Hin und her, rundherum und hoch hinaus: Die Riesen-Schaukel "Freestyle" war zuletzt 2014 auf der Laurenzi-Messe. Jetzt ist sie wieder da.  Foto: Daniel Peter

    Die traurige Nachricht vorweg: In diesem Jahr wird es kein Laurenzi-Riesenrad geben. "Das Riesenrad kommt eigentlich immer alle zwei Jahre", erläutert Harald Michalke von der Stadt Marktheidenfeld. Dass es jetzt nun zwei Jahren in Folge auf dem Laurenzi-Festplatz seine Runden drehte, lag an einer Ausnahmeregelung aufgrund der Jubiläums-Messe 2018. 

    23 Schausteller sind in diesem Jahr auf dem Laurenzi-Festplatz vertreten. Darunter sind viele bekannte Angebote. Aber es ist auch das ein oder andere neue Angebot dabei. 

    Wer den Blick von oben auf die Messe und die Stadt nicht missen will, sollte sich zum Beispiel in diesem Jahr in die Achterbahn setzen, dem sogenannten X-Racer. Laut Michalke sei er vergleichbar mit der "Wilden Maus".

    Hoch hinaus – aber nicht Überkopf

    Ebenfalls neu und schnell ist das Fahrgeschäft "Magic". Die Gondeln mit jeweils vier Sitzplätzen hängen hier an vier Auslegern. Während der Fahrt geht es nicht nur rund, sondern auch noch auf und ab. "Das Fahrgeschäft ist zudem variabel in der Geschwindigkeit", sagt Michalke. So kann es je nach Publikum schneller oder langsamer fahren.  

    Hin und her und hoch hinaus - aber nicht Überkopf - geht es im Freestyle, einem Hochfahrgeschäft. In einem Bügel hängend,  schwingen die Besucher hier nach rechts und nach links hoch und erleben das Gefühl vom freien Fall. Zusätzlich drehen sich die Gondeln noch. 

    Durchrütteln erwünscht: Diese Fahrgeschäfte bietet Laurenzi

    Ein Muss auf jeder Laurenzi: Das Kettenkarussell "Großer Wellenflug" mit einer Flug-Spannweite von 22 Meter. Der Vorteil bei diesem Gerät: Es gibt Doppelsitze - für alle, die sich alleine fliegen noch nicht trauen. 

    Kinder-Autoscooter: Kleinere Wagen, geringeres Tempo und weniger Kraft 

    Bereits zum dritten Mal gibt es die begehbaren Wasserbälle und die Bungee-Trampoline. Vor allem Kinder  würden die beiden Stationen lieben, so Harald Michalke. Neu und speziell für Kinder ist ein Kinder-Autoscooter. Mit kleineren Wagen, geringerem Tempo und weniger Kraft, fällt hier auch der "Rums" beim Auffahren kinderfreundlicher aus. 

    Für die ganz Kleinen fahren die Feuerwehrautos und Motorräder gleich an zwei Stellen: Im Kinderkarussell und der Kinderschleife. 

    Entspannt zu Fuß erkundet werden kann das Lachhaus. In ihm ist Geschicklichkeit gefragt, es geht über schiefe oder wackelige Ebenen, durch Poolschlangen hindurch oder über Rutschen herunter. 

    Aber nicht jeder liebt höher, schneller, weiter. Neben all den Groß-Fahrgeschäften dürfen die kleinen, klassischen Stände nicht fehlen: Und so können die Besucher auch in diesem Jahr Ballons werfen, Delphine angeln, Fäden ziehen, sich im Zielschießen üben oder im Losglück versuchen. Wer gerne nascht hat die Qual der Wahl zwischen Eis, gebrannten Mandeln oder Schokofrüchten.  

    Schiffsschaukeln sind von den Rummelplätzen verschwunden 

    Rund 250 Bewerbungen von Schaustellern bekommt Harald Michalke jedes Jahr rein. Wer tatsächlich auf der Messe vertreten sein wird, darüber wird im Stadtrat entschieden. "Das sind immer lange Sitzungen", erzählt Michalke. Kriterien, die in der Auswahl eine Rolle spielen sind zum Beispiel die Größe, der Stromverbrauch, die Zuverlässigkeit und die Attraktivität der Fahrgeschäfte. Auch zählen Erfahrungswerte. So hätte sich zum Beispiel gezeigt, dass Überkopfgeräte in Marktheidenfeld nicht gut funktionieren. 

    Welche Geräte generell von den Rummelplätzen verschwunden sind? "Die klassische Schiffsschaukel", sagt Michalke. Sie sei einfach nicht mehr gefragt.

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