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    Karbach

    Ehrenordnung sorgte für Diskussionen im Karbacher Gemeinderat

    Drei Gegenstimmen gab es im Karbacher Gemeinderat bei der Beschlussfassung über die Schaffung einer Ehrenordnung. Nachdem das Gremium bereits im September 2019 in nichtöffentlicher Sitzung zu diesem Thema beraten hatte, legte Bürgermeister Bertram Werrlein den Gemeinderäten nun einen Entwurf über die Ehrenordnung vor. Diese regelt, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um einen Bürger für sein langjähriges Engagement beispielsweise im politischen, kulturellen oder sportlichen Bereich mit der Ehrenmedaille in Gold, Silber oder Bronze auszuzeichnen.

    Eine rege Diskussion entstand hier bei der Formulierung, dass diese Tätigkeit ununterbrochen ausgeführt worden sein muss. "Es ist doch egal, ob ein Vereinsvorstand 50 Jahre am Stück oder, vielleicht aus persönlichen Gründen mit vier Jahren Unterbrechung, tätig war", meinte Cornelia Franz. Am Ende waren sich die Ratsmitglieder einig, die Ehrenmedaille auch bei unterbrochener Tätigkeit zu vergeben. Die Diskussion ergab ebenfalls, die Auszeichnung nur an solche Personen zu verleihen, die derzeit noch aktiv sind.

    Einstimmig beschloss der Gemeinderat das Tiefbautechnische Büro Köhl mit den Arbeiten zum Vollzug der Eigenüberwachungsverordnung für das öffentliche Kanalnetz zu beauftragen. Da laut Schreiben der Verwaltungsgemeinschaft mindestens alle zehn Jahre eine solche Überwachung mit Kamerabefahrung notwendig ist und diese 2008 in Karbach letztmalig durchgeführt wurde, soll nun das Kanalnetz gereinigt und mit einer TV-Kamera befahren, der technische Zustand bewertet und die Anschlussdaten in das GIS-System eingepflegt werden. Laut Angebot fallen Kosten in Höhe von knapp 150 000 Euro an.

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