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    Rieneck

    Ein Bus hing in Rieneck mit dem Heck in der Luft

    Ein Bus wollte in Rieneck in der Bahnhofstraße wenden, schoss aber auf einmal rückwärts und blieb mit dem Heck über einer Garageneinfahrt hängen.
    Ein Unfall mit einem Bus aus Schweinfurt ereignete sich am Freitagmorgen in Rieneck. Der Bus hing mit Heck in der Luft. Foto: Björn Kohlhepp

    Beim Wenden hat ein Reisebus am Freitagmorgen in Rieneck eine Hauswand gestreift, ein Geländer und ein Stoppschild umgefahren und ist mit einer Heckseite in der Luft zum Stehen gekommen. Das Fahrzeug eines Schweinfurter Busunternehmens musste drei Stunden später mit einem Kran geborgen werden. Verletzt wurde niemand.

    Gegen 10.20 Uhr war es, erzählt ein Rienecker, der in der Bahnhofstraße 1 ein Versicherungsbüro betreibt, als der Bus an der Einfahrt der Straße in die Hauptstraße wendete. Er beobachtete das Geschehen vom Fenster aus. Der Bus sei aus Richtung Schaippach gekommen, wo der Fahrer Kinder der Schweinfurter Montessori-Schule vom Schullandheim habe abholen wollen.

    Weil er die Abfahrt in Schaippach verpasst hatte, wollte er in Rieneck wenden. Das habe auch geklappt, aber als er wieder in Richtung Schaippach anfahren wollte, habe der Motor aufgeheult, der Bus sei rückwärts geschossen und dann habe es einen Schlag getan, so der Augenzeuge. Der Bus blieb halb auf der Einfahrt des Hauses, halb in der Luft über der Garagenzufahrt stehen. Der Rienecker vermutet, dass sich der Fahrer, der eigenen Angaben nach seit 30 Jahren unfallfrei Bus fährt, verschaltet habe. Die Polizei meint, der 65-jährige Fahrer kam offenbar zu stark auf das Gaspedal.

    Zum Zeitpunkt des Unfalls saß nur Fahrer im Bus. Die Polizei schätzt den Schaden an Geländer und Haus auf rund 10 000 Euro und am Bus auf 15 000 bis 20 000 Euro.

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