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    HIMMELSTADT

    Ein Spaziergang durch die Geschichte

    Spaziergang durch die Geschichte: die Teilnehmer mit Gästeführer Erich Weichsel am ehemaligen Judenfriedhof in Himmelstadt.
    Spaziergang durch die Geschichte: die Teilnehmer mit Gästeführer Erich Weichsel am ehemaligen Judenfriedhof in Himmelstadt. Foto: Arbeitskreis

    Anlässlich des 400. Kirchenjubiläums der Jakobuskirche, das am Sonntag begangen wird, veranstaltete der Arbeitskreis Tourismus eine Führung durch die Geschichte religiösen Lebens in der Gemeinde Himmelstadt. Gästeführer Erich Weichsel begrüßte über 50 Teilnehmer. Der Rundgang begann am Glaspavillon und führte vorbei an den alten Klostergebäuden zum früheren Judenfriedhof, entlang des Kapellengrabens zum mutmaßlichen Standort der ehemaligen Nikolauskapelle zurück zur Jakobuskirche.

    In seinen Ausführungen spannte Weichsel einen geschichtlichen Bogen über die Glaubensboten Kilian, Kolonat und Totnan, dem Heiligen Burkard als erstem Bischof von Würzburg zur Seligen Herzogstochter Immina und stellte die Zusammenhänge und die Einbindung Himmelstadts in die damaligen Geschehnisse dar. Neu war selbst für viele Einheimische, dass es in Himmelstadt einen Judenfriedhof gegeben hat. Als Abschluss und Höhepunkt der Exkursion rückte die Jakobuskirche mit ihrer 400-jährigen Geschichte in den Mittelpunkt. Ein Besuch der von Arnold Bauer und Wolfgang Schäfer zusammengestellten Fotoausstellung rundete die gelungene Veranstaltung ab.

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