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    Main-Spessart

    Einblicke in das Bildungszentrum für Pflegeberufe

    Die neuen Schüler der Berufsfachschule für Krankenpflege des Klinikums Main-Spessart starten in das neue Ausbildungsjahr. Foto: Tina Starck

    In das neue Ausbildungsjahr an der Berufsfachschule für Krankenpflege des Klinikums Main-Spessart starteten Anfang Oktober 28 neue Schüler. Ihre Praxiseinsätze haben die Auszubildenden an den Klinikstandorten Marktheidenfeld und Lohr. Im Namen des Landrates Thomas Schiebel, der Klinikleitung und der Pflegedirektorin Gabriele Frings hieß nun Pflegekoordinatorin Christine Hausotter die Auszubildenden willkommen.

    Daniela Hünlein, Schulleitung des Bildungszentrums für Pflegeberufe in Marktheidenfeld, begrüßte die Auszubildenden zusammen mit den Lehrkräften bei einem Frühstück. Sie ermutigte die Schüler, ihr Bestes zu geben, für sich und die Patienten, heißt es in einer Pressemitteilung. Stets mit einem Ziel vor Augen sollten sie positiv und offen ihren eigenen Weg finden und an ihre innere Stärke glauben. 

    Zusammenhalt, Teamgeist und ein respektvolles Miteinander

    Karin Fürchow als Kursleitung sprach ebenfalls Begrüßungsworte an die neuen Auszubildenden und wünschte sich für ihre neue Klasse Zusammenhalt, Teamgeist und ein respektvolles Miteinander, in einem Beruf der krisensicher sei.

    Neues Berufsbild "Pflege"

    Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger wird seit 1989 an der Berufsfachschule des Klinikums Main-Spessart angeboten. Seither absolvierten über 600 Schüler die Ausbildung. Die diesjährige Klasse der Krankenpfleger sei ein ganz besonderer Jahrgang, heißt es in der Mitteilung weiter. Der Grund hierfür: In dieser Form werde es in Zukunft keine mehr geben. Durch die sogenannte Generalistik werden die bisherigen Ausbildungsberufe "Altenpflege", "Gesundheits- und Krankenpflege" und "Gesundheits- und Kinderkrankenpflege" unter dem neuen Berufsbild "Pflege" zusammengefasst. Als Pflegefachmann/-frau oder Pflegefachhelfer/in stehen den Auszubildenden nach ihrem Examen viele unterschiedliche Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten offen. Die Pflege von Menschen aller Altersstufen – vom Kind bis zum Senior – könne übernommen werden. Ein weiterer Vorteil: Die Ausbildung werde europaweit anerkannt.

    Bildungszentrum für Pflegeberufe öffnet seine Tore

    In diesem Jahr feiert das Bildungszentrum für Pflegeberufe sein 30-jähriges Jubiläum. Um einen Einblick in die Arbeit des Bildungszentrums und die Ausbildungsmöglichkeiten zu geben, findet am Samstag, 12. Oktober, von 13 bis 18 Uhr der „Infotag: Ausbildung in der Pflege“ in der Baumhofstraße in Marktheidenfeld statt.

    Infostände, Experten-Tische und Mitmach-Aktionen bieten Einblicke in das Bildungszentrum und den Alltag der Mitarbeiter und Schüler, heißt es in der Ankündigung. Zudem kann bei Führung durch die Räumlichkeiten ein Blick hinter die Kulissen geworfen werden.  

    Im Raum der Sinne werden zudem verschiedenste Wahrnehmungen des Menschen angesprochen. So gibt es unter Anleitung der Schüler die Möglichkeit, einen Alterssimulationsanzug auszuprobieren und zu erleben, wie das alltägliche Leben im Alter sich anfühlt. Aber auch andere wichtige Themen wie Erste Hilfe kommen nicht zu kurz. Auch das Thema Mobilisation und Lagerung von Pflegebedürftigen wird anschaulich erklärt.  

    Wer sich noch unsicher ist, ob ein Job in der Pflege das richtige ist, kann unverbindlich an einem Job-Speed-Dating teilnehmen und mit der Unterstützung durch Pflegeschüler mehr über die Ausbildung in der Pflege herausfinden. Auch für das leibliche Wohl wird an diesem Tag gesorgt. (gmv)

    Bearbeitet von Susanne Vankeirsbilck

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