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    Helmstadt

    Einweihung der Schulturnhalle wird verschoben

    Der Termin zur Einweihung der sanierten Schulturnhalle verschiebt sich auf das kommende Jahr. Foto: Mechtild Buck

    Für die Außenanlagenarbeiten des neuen Dorfplatzes in Holzkirchhausen hat die beauftragte Firma Hofmann aus Altfeld eine Nachtragsforderung in Höhe von 16 100 Euro gestellt. Das wurde in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats bekannt gegeben. Die Mehrkosten haben sich vor allem durch Probleme mit einer im Zuge der Bauarbeiten entdeckten alten Jauchegrube ergeben. Von der mit der Zuschüttung der Jauchegrube beauftragten Firma Beuerlein erwartet die Gemeinde außerdem noch eine Rechnung in Höhe von 10 000 Euro.

    Da der Neubau des Helmstadter Feuerwehrhauses aus finanziellen Gründen zeitlich zurückgestellt werden musste, will die Gemeinde sich mit einem Schreiben an Politiker und Fördergeber wenden, um diesen die aktuelle Situation des Marktes Helmstadt darzustellen und gleichzeitig darum zu bitten, die Fördersystematik zu überdenken. Gemeinden wie Helmstadt, deren Feuerwehren auf Bundesautobahnen und Bundesstraßen Dienst tun, sollte der Bau zeitgemäßer Feuerwehrhäuser und Einsatztechnik finanziell erleichtert werden.

    Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen der Schulturnhalle haben sich Verzögerungen beim Einbau der Sportgeräte und bei der Elektroinstallation ergeben. Folge ist, dass zum geplanten Einweihungstermin am 22. September noch keine Nutzungsfreigabe vorliegen wird. Der Termin muss also verschoben werden. Der neue Einweihungstermin ist vorgesehen für Sonntag, 5. Januar 2020, im Anschluss an den Neujahrsempfang.

    Da im Fall der Ausschreibung im Juli der weitere Einstellungsprozess in den August fallen würde, soll die Stellenausschreibung für den neuen Bauhofleiter erst im September erfolgen. Der durch einen Unfall schwer beschädigte Bildstock in der Flurlage "Stück" am "Alten Würzburger Weg" wurde repariert und wieder aufgestellt.

    Aufgrund der Trockenheit im vergangenen Jahr gab es im Gemeindewald starke Schädigungen vor allem bei den Buchen und Kiefern, viele ausgewachsene Buchen sind bereits abgestorben. "Es ist zu befürchten, dass die Schäden sich deutlich verschlechtern. Die Wälder sterben in einer Geschwindigkeit weg, die wir nicht erwartet haben", mahnte Bürgermeister Edgar Martin. Förster Timo Renz will sich erkundigen, wie mit den kranken Bäumen umzugehen ist.

    Bearbeitet von Mechtild Buck

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