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    Karbach

    Endspurt am Karbacher Kreisel: Feierliche Eröffnung geplant

    Eine Flurkarte, auf der das Amt für ländliche Entwicklung (ALE) die Grundstücke markiert hatte, die in die Waldflurbereinigung mit aufgenommen werden sollen, präsentierte Bürgermeister Bertram Werrlein den Ratsmitgliedern. Die Karte zeigte die geplanten Flächen, einschließlich des Wirrleinsbergs, von privaten Besitzern, wie auch die Waldstücke der Gemeinde. Das Gremium nahm das Vorhaben zur Kenntnis und stimmte geschlossen für den Entwurf, der im Rahmen einer Infoveranstaltung den Waldbesitzern vorgestellt werden soll. Diese Veranstaltung findet am Montag, 15. Juli, um 19.30 Uhr im Gasthaus Engelhard in Karbach statt.

    Anschließend trug Werrlein die wichtigsten Ergebnisse des 49 Seiten umfassenden Berichts der überörtlichen Rechnungsprüfung für den Zeitraum von 2005 bis 2016 vor. "Es wurden Formfehler moniert, aber nichts Gravierendes, was strafrechtliche Konsequenzen hätte", schloss er seine Ausführungen.

    Bezüglich der Baufortschritte an der Staatsstraße 2299 und der Kreisverkehrsstraße 45 berichtete der Bürgermeister, dass die Arbeiten zügig vorangehen und vor dem Zeitplan fertig seien. So werden vom 1. bis 3. Juli die restlichen Asphaltierungsarbeiten, am 11. und 12. Juli die Markierungs- und Leitplankenarbeiten ausgeführt. Am 15. Juli um 17.30 Uhr findet die offizielle Einweihung mit Dr. Hans Reichhart, dem Bayerischen Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Stefan Lehner vom Staatlichen Bauamt Würzburg sowie Landrat Thomas Schiebel statt. Pfarrer Stefan Redelberger und Pfarrer Bernd Töpfer werden den Segen spenden, die Karbacher Dorfmusikanten umrahmen die Feier musikalisch, zu der die gesamte Bevölkerung eingeladen ist.

    Während der Bericht über das Abrechnungsjahr 2018 der Kindertagesstätte auf die nächste Sitzung verschoben wurde, beschloss das Gremium einstimmig, die Ingenieurleistungen für den Ringschluss der Wasserversorgung an das Planungsbüro Köhl in Würzburg zu vergeben.

    Abschließend monierte Günter Schmelz, dass einige Grundstücksbesitzer ihre Hecken nicht zurückschneiden und die Gehwege nicht sauber halten, so dass diese teilweise nicht mehr genutzt werden können. Werrlein verwies darauf, dass die betroffenen Personen bereits angeschrieben wurden und ihnen eine Frist von vier Wochen gesetzt wurde. Sofern auch eine zweite und dritte Aufforderung nicht beachtet wird, werde der Bauhof die Hecken schneiden und die Gemeinde dem Grundstückseigentümer die Kosten in Rechnung stellen.

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