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    "Engagement braucht Wertschätzung"

    Jurysitzung zum Deutschen Engagementpreis mit Alexander Hoffmann (rechts). Foto: Markus Winkler

    Bundestagsabgeordneter Alexander Hoffmann (CSU, Retzbach) hat in Berlin bei der Jurysitzung zum Deutschen Engagementpreis 2019 die Gewinner in fünf Kategorien mitbestimmt. In seiner Funktion als Vorsitzender des Unterausschusses „Bürgerschaftliches Engagement“ gehörte er einer 13-köpfigen Jury an, die die nicht einfache Aufgabe hatte, aus 617 Nominierten die Sieger auszuwählen.

    Die Preisträgerinnen und Preisträger in den fünf Kategorien („Chancen schaffen“, „Leben bewahren“, „Generationen verbinden“, „Grenzen überwinden“ und „Demokratie stärken“) dürfen sich über jeweils 5000 Euro Preisgeld freuen, schreibt Hoffmanns Büro in einer Pressemitteilung. Alle anderen Nominierten nehmen vom 12. September bis 24. Oktober an der Online-Abstimmung über den mit sogar 10 000 Euro dotierten Publikumspreis teil.

    „Freiwilliges Engagement braucht unsere Wertschätzung“, sagt Hoffmann. Der Deutsche Engagementpreis mache deutlich, dass es um den Zusammenhalt in der Gesellschaft besser bestellt sei als oft behauptet. „Die vielen innovativen und ganz unterschiedlichen Projekte, die für den Engagementpreis nominiert sind, verdeutlichen das eindrucksvoll. Ich würde mich daher freuen, wenn möglichst viele Menschen an der Online-Abstimmung zum Publikumspreis teilnehmen“, so Hoffmann.

    Initiator und Träger des seit 2009 vergebenen Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss der großen Dachorganisationen der Zivilgesellschaft in Deutschland. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Fernsehlotterie und die Deutsche Bahn Stiftung. Bekannt gegeben werden alle Gewinner am 5. Dezember in Berlin.

    Bearbeitet von Jochen Jörg

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