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    Fellen

    Erdbestattung kostet in Fellen künftig 500 Euro

    Das Bestattungsinstitut Fehl & Gies (Zeitlofs) hat die Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft um eine Erhöhung des Entgelts für die Grabherstellung gebeten, erklärte Bürgermeisterin Zita Baur in der jüngsten Sitzung des Fellener Gemeinderats. Der bisherige Preis für das Ausheben, Schließen sowie die Erdabfuhr für ein Erwachsenengrab in Höhe von 330 Euro aus dem Jahr 2005 sei nicht mehr zeitgemäß, sagte Baur.

    Jedoch wollte das Gremium keinesfalls den Bürgern die im benachbarten Burgsinn festgelegte Preiserhöhung auf 650 Euro zumuten und legte sich einstimmig auf einen Betrag von 500 Euro für die Erdbestattung fest. Darin ist bereits die Verwaltungspauschale von 25 Euro enthalten. Die Gebührensatzung für das Friedhofswesen ist entsprechend zu ändern.

    Baur machte deutlich, dass für Urnen- und Kinderbestattungen keine Preiserhöhung vorgesehen sei. Mit dem Bestattungsunternehmen ist ein neuer Dienstleistungsvertrag zu schließen.

    Außerdem änderte  das Gremium die eigentliche Friedhofssatzung. So wurde ergänzt, dass Grabsteine und Grabeinfassungen nur aufgestellt werden dürfen, wenn ein Nachweis über den Verzicht auf ausbeuterischer Kinderarbeit bei der Herstellung vorgelegt werden kann.

    Die Feuerwehr Fellen hat den Kauf von verschiedenen Schutzkleidungs- und Ausrüstungsgegenständen beantragt. Nach Baurs Worten beinhaltet die Ersatzbeschaffung Einsatzkleidung, Schutzhelme, Handschuhe, Leinenbeutel, Zubehör für Funkgeräte, Feuerwehrstiefel und Trinkwasserschutz. Um auch kleineren Firmen eine Chance für die Abgabe eines Angebots zu bieten, hat man die Beschaffungen in Einzellose aufgeteilt und eine Ausschreibung durchgeführt. Letztlich legte die Firma Mahr-Feuerwehrbedarf (Würzburg) mit 9496 Euro die preiswerteste Offerte vor und erhielt einstimmig den Zuschlag.

    Die Bürgermeisterin merkte an, für die Atemschutzjacken aus dem Sonderförderprogramm ein Zuschuss von 800 Euro und für die Atemschutzhosen ein solcher von 400 Euro gewährt wird. Der in der Sitzung anwesende Feuerwehrkommandant Rainer Lutz unterstrich die Dringlichkeit, da keine Ersatzausrüstung vorhanden ist.

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