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    Lohr

    Erster Platz fürs Projekt „Wald erFahren“

    ADAC kürte beim Tourismuspreis Bayern erstmals einen Sieger aus Unterfranken.
    Bikewald Spessart Foto: Eisenschink

    Der ADAC hat den Tourismuspreis Bayern 2019 an das Projekt „Wald erFahren“ im Spessart-Mainland vergeben – und damit erstmals an einen Sieger aus Unterfranken. Das geht aus einer Pressemitteilung des ADAC hervor. 

    Unter den insgesamt 19 Bewerbern kamen sechs in die Endausscheidung. Der Preis wurde in Sailauf von Herbert Behlert, Vorsitzender des ADAC Nordbayern, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Barbara Radomski, Geschäftsführerin der Bayern Tourismus Marketing GmbH, an Michael Seiterle, Tourismusverband Spessart-Mainland e.V. sowie die Allianzsprecher der vier kommunalen Allianzen Westspessart, Spessartkraft e.V., Südspessart und Kahlgrund-Spessart übergeben.

    Behlert würdigte das Projekt „Wald erFahren“ als „ein äußerst vorbildliches Beispiel, wie erfolgreich interkommunale und landkreisübergreifende touristische Arbeit sein kann". Der Spessart ist unter anderem speziell für Mountainbiker reizvoll. Aber auch das Radeln auf E-Bikes oder Pedelecs wird immer beliebter. Genau diesen Trend nutzt das Projekt und lockt seit dem Projektstart im Mai 2017 Radellustige jeden Alters ins Spessart-Mainland. Durch die Bereitstellung eines flächendeckenden Netzes an E-Bike Ladestationen wird jedem Radfahrer eine flexible und unabhängige Mobilität geboten.

    Mehr als 50 Ladestationen

    Neigt sich der Akku des E-Bikes dem Ende entgegen, kann dieser kostenlos an den über 50 Ladestationen, verteilt auf 25 Kommunen, aufgeladen werden. Die für den Ladevorgang benötigten Schnellladekabel können entweder erworben oder vor Ort ausgeliehen werden. Somit kann das oft recht unhandliche Heimladegerät zu Hause bleiben.

    Damit man an den Fahrradtankstellen nicht aus Versehen vorbeiradelt, sind diese zum einen durch Wegweiser und Infotafeln gekennzeichnet, zum anderen wurden alle Ladestationen digital erfasst und sind auch über ein Web-Angebot mit GPS-Daten auffindbar. Um den Ladevorgang so angenehm wie möglich zu gestalten, wurden alle E-Tankstellen an Orten errichtet, die zum Verweilen einladen. Beispielsweise an Gasthäusern, Sehenswürdigkeiten und zentralen Dorfplätzen.

    Bearbeitet von Karlheinz Haase

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