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    Marktheidenfeld

    Erstes Frauenfrühstück für Marktheidenfelderinnen

    Karin Schneider-Schüssler und Dozentin Ruth Fischer beim ersten Frauenfrühstück des Frauenkreises Marktheidenfeld im Pfarrheim St. Laurentius. Foto: Stefanie Engelhardt

    Einen gelungenen Auftakt feierte das erste Frauenfrühstück des katholischen Frauenbundes in Marktheidenfeld. 30 Frauen lockte die Veranstaltung in das Pfarrheim St. Laurentius. Üppig gedeckt und für jede Geschmacksrichtung etwas dabei war das Buffet, das die Damen des Frauenkreises für dieses erste Frühstückstreffen vorbereitet hatten und an dem sich die Gäste zunächst einmal stärkten.

    "Es war der Wunsch vieler Frauen des Frauenkreises aber auch aus der Bevölkerung, dass auch in Marktheidenfeld ein solches Frauenfrühstück angeboten wird. Es soll keine Konkurrenzveranstaltung zu anderen Frühstückstreffen sein, aber unter anderem ein Angebot für Frauen, die nicht mehr so mobil sind, aber dennoch am gesellschaftlichen Leben teilhaben wollen und können", informierte Karin Schneider-Schüssler aus der Vorstandschaft des Frauenkreises, die gleichzeitig auch die Gäste willkommen hieß.

    Auf das Bauchgefühl hören

    "Was sind denn Ihre Energieräuber?", fragte Dozentin Ruth Fischer, die einen Vortrag zum Thema "Energieräuber raus - Wohlbefinden rein" hielt. Aus dem gespannten Publikum sprudelte es gleich heraus. Viele wissen, dass Stress, Krankheiten, Perfektionismus und vieles mehr zu den Stressräubern gehören. "Das ist der Moment, an dem Sie ruhig zugeben können, dass auch Ehemänner und Kinder Energieräuber sind", lacht Fischer und alle im Publikum lachen mit.

    Energieräuber können laut Dozentin aber auch Orte oder Geschäfte sein, die einem nicht behagen und Unwohlsein hervorrufen. "Wichtig ist, auf sein eigenes Bauchgefühl zu achten". Man müsse in sich hinein hören, um festzustellen, was einem gut tue.

    Aber auch die eigenen Emotionen wie Angst, Wut, Trauer und Gedanken können laut Fischer Energieräuber sein. Schon die Sprachwahl sei entscheidend: Ausdrücke wie "ich muss noch schnell" oder "ich bin mal kurz" rauben schon Energie. Für das Wohlbefinden könne man aber selbst etwas tun. Ruth Fischer bot an, Fingerspiele mitzumachen oder auch die "Merkel-Raute" vor dem Sonnengeflecht im Bauchraum. "Das sorgt für Wohlbefinden und bringt Ruhe in eine stressige Situation".

    Weiteres Frühstück erwünscht

    Die Anwesenden waren begeistert von der Referentin und der Idee des Frauenfrühstücks. Sie regten bei den Verantwortlichen des Frauenkreises an, gleich das nächste Frauenfrühstück mit Ruth Fischer zu planen und zu weiteren Themen Informationen und Tipps zu erhalten.

    Der Frauenkreis feiert im kommenden Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Aus der Vorstandschaft war zu hören, dass zur Zeit die Zusammenstellungen und Planungen der nächstjährigen Aktionen laufen und durchaus vorstellbar wäre, wegen der überaus guten Resonanz wieder ein Frühstückstreffen für Frauen zu planen.

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