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    Wiebelbach

    Erweiterung des Gewerbegebiets für Firmen interessant

    Der Grunderwerb ist abgeschlossen, die Erschließungsplanung läuft, die wasserrechtliche Genehmigung fehlt zwar noch, dürfte aber bald erteilt werden, die Umsetzung ist für 2020/2021 geplant. So fasste Bürgermeister Klaus Thoma am Donnerstag in der Dorfkonferenz in Wiebelbach den aktuellen Stand in Sachen Resterschließung des Gewerbegebietes Wiebelbach III zusammen. Interessenten gebe es schon, sie stammten alle aus dem vorhandenen Firmenbestand.

    „Ansonsten gibt es keine weiteren Erschließungsplanungen für Gewerbeflächen in Wiebelbach“, versicherte Thoma und bekräftigte auf entsprechende Nachfrage aus dem Publikum, das gelte auf jeden Fall, so lange er Bürgermeister sei. Geplant wird stattdessen in Unterwittbach (wir berichteten) und „was wir dort vorhaben reicht für die nächsten 50 Jahre. Wir haben es nicht eilig und wollen die Flächen nicht so schnell wie möglich füllen.“

    Bürger klagen über Geruchsbelästigung

    Wie aus einigen Wortmeldungen hervorging, fühlen sich die Wiebelbacher erneut „geruchsbelästigt“ von einer Firma im aktuellen Gewerbegebiet. Ein Zuhörer machte detaillierte Zeitangaben, überraschenderweise immer an einem Sonntag. „Meiner Meinung nach hat sich wegen der Geruchsbelästigung überhaupt nichts getan“, kritisierte er und auf den Widerspruch und den Hinweis des Bürgermeisters auf von dem Unternehmen ergriffene Maßnahmen meinte er, „was nutzt der Schalldämpfer am Auspuff, wenn ich den abschraube. Das ganze Dorf rümpft die Nase“.

    Breiten Raum in den Ausführungen des Bürgermeisters in der Dorfkonferenz nahmen Maßnahmen zum Natur- und Umweltschutz ein, wobei er sich ganz offensichtlich am erfolgreichen „Bienen-Volksbegehren“ orientierte. Mehrfach forderte Thoma „mehr Mut zu Unordnung in Garten, Feld und Wald“, denn „wir wollen keine Sagrotan-Landschaft“. Erforderlich sei ein Umdenken aller. Er sei bereit, gemeinsam mit der Bevölkerung Flurputz- oder Pflanzaktionen zu machen. Aber „wir brauchen das Engagement der Bürger“.

    Weitere Themen der Dorfkonferenz waren unter anderem der Breitbandausbau, der Jugendraum und Erläuterungen zum Kernwegenetz.

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