• aktualisiert:

    Bühler

    Europa als Garant für Frieden und Freiheit

    Die Teilnehmer des Europavortrages: Bürgermeister Dieter Schneider (von links), Referent Peter Bauch, Bezirksrätin Maria Hoßmann, Bertram Muth von der Hanns Seidel Stiftung und Thomas Obert, zweiter Bürgermeister. Foto: Sophia Winheim 

    Der Europavortrag im Bühler Sportheim durch die Hanns Seidel Stiftung fand regen Zuspruch in der Bevölkerung, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Referent Peter Bauch zeichnete schonungslos und kritisch die aktuelle Situation der Europäischen Union auf. Insbesondere wies er auf die Gefahren im inneren durch die populistischen Parteien in den einzelnen Mitgliedsstaaten hin, die aktuell großen Zulauf genießen würden.

    Weiterhin würden die vielen Errungenschaften der EU viel zu wenig in der Berichterstattung und der Tagespolitik gewürdigt. Es sei oftmals weitaus mehr über Unzulänglichkeiten in der europäischen Politik zu hören. Das Umfeld in der Weltpolitik gegenüber den Machblöcken USA, China und Russland werde auch immer schwieriger.

    Der Brexit sei dabei ein wesentlicher Bestandteil, der das Gewicht Europas im Konzert der Großen schmälern würde. Europa habe nur im gemeinsamen Auftreten die Möglichkeit seine Interessen und somit die der einzelnen Mitgliedsstaaten nachhaltig zu vertreten. Europa sei die Garantie für Frieden, Freiheit und wirtschaftlichen Erfolg.

    Eine auseinanderstrebende EU werde mehr und mehr an Gewicht in diesem Spiel der Mächte verlieren und setze die zuvor genannten Errungenschaften aufs Spiel. Insbesondere Deutschland müsse mit der Motor eines erfolgreichen Europas sein und ist auch der Hauptnutznießer dieser Gemeinschaft.  "Deshalb muss es uns auch Wert sein in Europa seitens Deutschland verstärkt zu investieren", meinte Referent Peter Bauch.

    In einer regen Diskussion nach dem Vortrag mit dem Referenten unter Moderation des regionalen Vertreters der Hanns Seidel Stiftung, Bertram Muth, wurden die einzelnen Aspekte der aktuellen Situation  Europas und den Gefahren für eine erfolgreiche Gemeinschaft herausgearbeitet.

    Als gemeinsames Ziel war man sich einig, die demokratischen freiheitlichen Kräfte mit dem Willen für ein starkes Europa am Wahlsonntag unterstützen zu müssen. Nur ein starkes Europa sichere die Errungenschaften und Werte, die heute genossen werden könnten.

    Bearbeitet von Stefan Pompetzki

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!