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    Erlenbach

    FWG-SPD ehrt ausgeschiedenen Gemeinderat Martin Wagner

    Bei der Ehrung (von links): Zweiter Bürgermeister Stefan Schwind, Bürgermeister Georg Neubauer, Martin Wagner und Manfred Eyrich. Foto: Klaus Hudalla.

    Wegbegleiter sowie die Mitglieder des SPD-Ortsvereins ehrten den im Dezember letzten Jahres ausgeschiedenen Gemeinderat und Fraktionsvorsitzenden Martin Wagner, heißt es in einer Pressemitteilung. Für die Gemeinderäte und für die Gemeinde Erlenbach sei mit Martin Wagner schon ein Hauptdarsteller von der aktiven Bühne der Kommunalpolitik abgetreten, sagte Zweiter Bürgermeister Stefan Schwind. Der ehemalige Gemeinderat Manfred Eyrich schilderte zunächst die Gründung der Wählergemeinschaft im Jahre 1972 unter der Firmierung „FWG“. Er rief anschließend die Ereignisse rund um die Bürgermeisterwahlen im Jahre 1990 in Erinnerung. Obwohl der Kandidat Martin Wagner in Erlenbach die Mehrheit erreicht habe, sei er mit 48,06 Prozent schließlich knapp gescheitert. Die Kandidaten der FWG-SPD erreichten jedoch als stärkste Fraktion 38,06 Prozent. Die Gruppierung stellte nunmehr fünf Gemeinderäte.

    Meinungsstarke Person

    1991 habe Martin Wagner die Führung des SPD-Ortsvereins übernommen, dessen Vorsitzender er auch heute noch sei. 2002 erhielten die Kandidaten fünf Sitze im Ratsgremium. Martin Wagner, der mit 1471 Stimmen das beste Ergebnis erzielt habe, sei dann zum Zweiten Bürgermeister gewählt worden. In dieser Zeit konnten einige Vorhaben in der Gemeinde umgesetzt werden, heißt es in der Mitteilung weiter. Zu erwähnen sei, so Eyrich, dass Martin Wagner die Haushaltberatungen aller Perioden maßgeblich beeinflusst habe. Eyrich bezeichnete den Geehrten abschließend als einen Menschen, dem der Sinn für Gerechtigkeit über alles gehe. Wagner sei eine Person, die meinungsstark sei, aber auch ausgleichend wirke.

    Anschließend erinnerte der Erste Bürgermeister Georg Neubauer an seine Zusammenarbeit mit dem Geehrten. Wagner habe in seiner Zeit als Gemeinderat, vom Mai 1990 bis zum Dezember 1918 Verantwortung für die Gemeinde übernommen. Er habe über 28 Jahre lang viel Zeit und Kraft in das Gemeinwesen investiert. Besonders am Herzen seien ihm die sozialen Belange gelegen. Beispielhaft nannte Neubauer die Errichtung einer Kleinkindgruppe im Kindergarten, die Nachmittagsbetreuung in der Grundschule für die Kinder der Gemeinde sowie die Förderung der Jugendarbeit.

    Martin Wagner dankte allen Wegbegleitern in dieser „bewegten und bewegenden Zeitspanne“. Wobei es, so Wagner, nicht immer einfach gewesen sei. Politisches Engagement sei jedoch keine Zeitvergeudung, sondern gehöre zu einem vollständigen und erfüllten Leben.

    Bearbeitet von Karoline Keßler-Wirth

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