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    Fellener Haushaltsplan für 2019 liegt noch nicht vor

    In der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte Bürgermeisterin Zita Baur die voraussichtlich geplanten Investitionen für den Haushaltsplan 2019 vor. Dieser soll in Kürze im Kommunalparlament beraten und verabschiedet werden.

    So wurden die zugesagten 25 000 Euro für die Außenrenovierung der Wallfahrtskirche in Rengersbrunn bereits ausgezahlt, während in diesem Jahr der Gemeindeanteil für den neuen "Sauplatz", der als Treffpunkt der Generationen firmiert, mit 150 000 Euro fällig wird. Für Leistungen der Flurbereinigung fallen 22 000 Euro an und 7000 Euro werden in den Spielplatz investiert. Für die Asphaltierung diverser Ortsstraßen fielen 12 000 Euro an und die Pfarrhaussanierung und Reparatur der Stützmauer am Kirchweg schlug mit 30 000 Euro zu Buche.

    Kontinuierlich wird die Fremdwassersanierung der Ortskanäle fortgesetzt – dafür sind heuer 25 000 Euro eingeplant. Für die Zukunftsidee des Sägewerkareals werden 2019 für Planungskosten 20 000 Euro eingestellt. Die Tiefbauarbeiten im Bereich "Marspfad" werden aus organisatorischen Gründen für dieses Jahr gestrichen erst 2020 ausgeführt, erklärte Bürgermeisterin Baur. Die jetzt eingeplanten Investitionen summieren sich auf knapp 300 000 Euro.

    Die Vorstellung des möglichen Investitionsprogramms veranlassten Stefan Müller zur kritischen Feststellung nach dem immer noch nicht vorgelegten Haushaltsplan für das Jahr 2019: "Wir wissen doch gar nicht, ob wir das Geld überhaupt haben." Baur konnte ihn beruhigen, dass der Gemeinde derzeit rund eine Million Euro zur Verfügung stünden. Als freie Finanzspanne können rund 300 000 Euro aus dem Verwaltungsetat erwirtschaftet werden und 700 000 Euro befinden sich in der Rücklage.

    In diesem Zusammenhang warf die Bürgermeisterin die Frage nach einem neuen Schlepper für den Bauhof auf. Bauhofleiter Christoph Jähnsch, der auch Gemeinderat ist, klärte über einen erneut aufgetretenen größeren Schaden auf. Es sei festzustellen, dass sich die Schäden am 13 Jahre alten Gerät häufen. "Die Streusalzsausbringung hat deutlich ihre Spuren hinterlassen". Bislang hat der Schlepper 5500 Betriebsstunden auf dem Buckel. Bürgermeisterin Baur unterstrich, dass er täglich gebraucht werde. Jähnsch und Baur wollten mit dem Vorstoß die grundsätzliche Bereitschaft des Gemeinderats ausloten, ob eine Ersatzbeschaffung in diesem Jahr machbar und gewünscht sei. Für Christoph Althaus sei das 2019er Haushaltsjahr gut für die Investition geeignet. Das sei besser, als abzuwarten, bis der Schlepper möglicherweise gar im Winterdienst ganz ausfällt.

    Er habe drei Schleppervarianten zweier Anbieter näher unter die Lupe genommen, sagte der Bauhofleiter. Während bei einem Neukauf mit Kosten um die 85 000 Euro gerechnet werden muss, schlägt der Kauf eines gebauchten Geräts mit rund 25 000 Euro zu Buche. Für den Verkauf des alten Schleppers kann immer noch mit 20 000 Euro Erlös gerechnet werden. Stefan Müller machte sich dafür stark, bei einem Neukauf die Leasing-Variante mit in die Überlegungen einzubeziehen. Man kam überein, dass bis zur nächsten Gemeinderatssitzung zwei Anbieter ihre Schlepper vorstellen sollen.

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