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    HALSBACH

    Festbier gebraut: Der Geruch macht es aus

    Bürgermeister Mario Paul gibt unter Aufsicht von Braumeister Manuel Müller und seinem Auszubildenden dem Halsbacher Fest... Foto: Frank Zagel

    Zum Vatertag am 10. Mai feiert das familienbetriebene Brauhaus Goikelbräu in Halsbach seinen fünften Geburtstag: Mit fünf verschiedenen Bierspezialitäten, einschließlich einem extra zu diesem Anlass gebrauten Halsbacher Festbier. Grund genug auch für Bürgermeister Mario Paul zur Beigabe richtiger Hopfendolden zugegen zu sein, die er dem Maischekessel persönlich, unter fachmännischer Aufsicht des Bierbraumeister Manuel Müller und seinem Auszubildenden Julian Barton, beimischte.

    „Der Geruch macht es aus“ erklärt der Chef Manuel Müller die Besonderheit des Brauprozesses. Gängige Praxis ist die Zugabe von Hopfen- Pellets, anstatt echter Hopfendolden. „Das ist das Besondere an einem Festbier“ weiß Müller. „Da können wir auch mal etwas experimentieren um ein außergewöhnliches Bier zu kreieren.“

    Der 36-Jährige sieht sein neues Festbier auch als Pendant zum Lohrer Festbier, das sich ab diesem Jahr Keiler Festbier nennen muss, da es nicht mehr in Lohr gebraut wird. „Wir haben wenigstens noch ein lokales Bier“, freut sich Mario Paul und zeigt sich ebenso vom Hopfendolden fasziniert: „Der Geruch, der an meinen Händen klebt, ist einzigartig.“

    Dass die Goikelbräu einmal die Lohrer Festwoche beliefern wird, ist erst mal ausgeschlossen. Der Konsum nur einer Festwoche übertrifft die Jahresmenge der kleinen Brauerei. „Da müsste ich zweieinhalb Jahre brauen“ lacht Müller.

    Expansionspläne hat er dennoch und plant 2018 seine Jahreskapazität von 470 auf 650 Hektoliter zu erhöhen.

    Das neue Halsbacher Festbier wird pünktlich zum Jubiläum im Mai ausgeschenkt und kann in den Stuben der Brauerei, die seit 2018 auch eine Ausschankgenehmigung hat, verköstigt werden.

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