• aktualisiert:

    Marktheidenfeld

    Feuerwache Marktheidenfeld auf Kurs: Richtfest am 21. Februar

    Der Bauausschuss des Marktheidenfelder Stadtrates machte sich ein Bild vom Fortgang der Arbeiten. Das Fazit: Beim Großbauprojekt der Stadt läuft bislang alles nach Plan.
    Einen Eindruck vom Fortgang der Bauarbeiten an der Marktheidenfelder Feuerwache machten sich am Donnerstagnachmittag der Bauausschuss und weitere Interessierte. Erläuterungen gab es unter anderem von Feuerwehrkommandant Bernhard Nees (Mitte).
    Einen Eindruck vom Fortgang der Bauarbeiten an der Marktheidenfelder Feuerwache machten sich am Donnerstagnachmittag der Bauausschuss und weitere Interessierte. Erläuterungen gab es unter anderem von Feuerwehrkommandant Bernhard Nees (Mitte). Foto: Joachim Spies

    Zum Rundgang über die Baustelle der neuen Feuerwache in Marktheidenfeld traf sich der Bauausschuss am Donnerstagnachmittag mit den Architekten Georg Redelbach und Otto Waltert sowie Feuerwehrkommandant Bernhard Nees. Schnell wurde deutlich, dass die Arbeiten gut vorangehen. Das zeigt sich auch bei der Terminierung des Richtfests: Dieses ist am Freitagnachmittag, 21. Februar. Auch was die endgültige Fertigstellung anbelangt, die für April/Mai 2021 geplant ist, herrscht Zuversicht.

    "Es läuft alles so, wie es laufen soll", stellte Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder fest. Sie konnte neben den Mitgliedern des Bauausschusses fast den kompletten Stadtrat und weitere Interessierte begrüßen. Zwei bemerkenswerte Hinweise gab es während des Rundgangs. Zum einen den von Architekt Redelbach, dass viele Betonflächen an den Wänden so vorzüglich ausgeführt seien, dass man sich einen Anstrich sparen könne. Und zum anderen jenen von Kommandant Nees, dass die Wehr die Höhen der Werkstätte, die 5,50 Meter haben sollte, nicht brauche. Dadurch wurde ein zusätzlicher Raum auf einer Zwischendecke gewonnen. Er wird für die Haustechnik und das Archiv sowie als Lager für historische Geräte genutzt.

    Besonders gefiel den Bürgervertretern der geplante Schulungsraum im ersten Stock, der einmal 75 Plätze bieten soll, mit der vorgelagerten Dachterrasse. Sie biete, so meinte Schmidt-Neder scherzend, einen ausgezeichneten Blick auf die künftigen  Baustellen des Landkreises mit Mehrzweckhalle, Realschule und Gymnasium. Wie die Bürgermeisterin weiter ausführte, werden die größten Teile des Daches begrünt. Dies sei neben der Photovoltaikanlage und der Pelletsheizung der dritte ökologische Baustein am Neubau.

    Architekt Georg Redelbach informiert über den Baufortschritt an der Feuerwache.
    Architekt Georg Redelbach informiert über den Baufortschritt an der Feuerwache. Foto: Joachim Spies

    Die Feuerwache kann dank dieser Heizung und einer Notstromanlage im Bedarfsfall auch völlig autark betrieben werden, freute sich Kommandant Nees. Was ihm außerdem gefiel: Anrückende Helfer und ausrückende Fahrzeuge kreuzen sich nicht, die Abläufe werden besser denn je sein und die Feuerwache fährt im Alarmfall auch selbstständig hoch, ist also beispielsweise beim Eintreffen der Helfer bereits ausreichend beleuchtet.

    Zwei Mal wöchentlich bequem per E-Mail:
    Abonnieren Sie jetzt den kompakten Main-Spessart-Newsletter!

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!