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    Burgsinn

    Fördertopf für Sinngrundallianz vorgestellt

    Der Sinngrundallianz wurde erstmals ein Regionalbudget von 100 000 Euro bewilligt. Im Bild (vorne von links) Bürgermeisterin Lioba Zieres und Bürgermeisterin Zita Baur, (stehend von links) Bürgermeister Robert Herold, Bürgermeister Wolfgang Blum, Bürgermeister Wolfgang Küber Bürgermeister Peter Paul und Manager Lukas Weis. Foto: Jürgen Gabel

    Die Allianzmanager Lukas Weis und Sebastian Schneider sowie die Vorsitzende der Sinngrund-Allianz, Fellens Bürgermeisterin Zita Baur, stellten im Pressetermin den neuen Fördertopf des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE), das "Regionalbudget", das jährlich 100 000 Euro für die sechs Mitgliedskommunen der Allianz zur Verfügung stellt, vor. Wer von der Förderung profitieren möchte, muss sich beeilen. Jetzt sind alle Bürger, Vereine, Allianz-Skeptiker gefordert, sich mit Projekten zu beteiligen und für ihre Gemeinde/Stadt ein Stück des Kuchens zu sichern.

    Mit diesem Budget können Kleinprojekte mit 80 Prozent gefördert werden, die zur Umsetzung eines integrierten Entwicklungskonzeptes (ILEK) den Bürgern dienen, erklärte Weis. Mit dem Fördertopf soll die ländliche Entwicklung unterstützt und die regionale Identität gestärkt werden. Die Förderung umfasst eine Summe von maximal 10 000 Euro pro Projekt, während für Kleinprojekte eine Bagatellgrenze von 500 Euro und eine Obergrenze von 20 000 Euro Gesamtkosten gilt, betonte Schneider. Die restlichen 20 Prozent der Kosten übernimmt der Antragsteller.

    Kostenaufstellung beilegen

    Als offiziellen Startschuss überbrachte Allianz-Vorsitzende Zita Baur den Bürgermeisterkollegen den Zuwendungsbescheid. Der erste Förderaufruf startete am 19. Februar 2020 und läuft bis zum 23. März 2020.

    Während dieser Zeit können schriftliche Projektanträge bei der Gemeinde Fellen (über die VG Burgsinn) eingereicht werden, die die Koordination des Budgets für die Allianz übernommen hat. Der Förderantrag muss alle Informationen zum Projekt sowie eine Kostenaufstellung beinhalten. Antragsteller können Privatpersonen, Vereine oder sonstige Institutionen sein und das Projekt muss im Allianzgebiet realisiert werden. Interessierte finden die Förderanträge und Informationen auf der Homepage der Sinngrundallianz unter www.sinngrundallianz.de unter Regionalbudget 2020.

    Zur Beantragung und Verteilung der Gelder wurde bereits ein Entscheidungsgremium festgelegt, welches sich zu 49 Prozent aus politischen Mandatsträgern und zu 51 Prozent aus "normalen Bürgern" zusammen setzt. Die eingegangenen Projektvorschläge werden im April 2020 von diesem Gremium in folgenden Kriterien bewertet: Beitrag zur regionalen Wertschöpfung und Nahversorgung, Mobilität, Erhalt der dörflichen Struktur und Innenentwicklung, Erhalt der Lebensqualität, Kulturförderung und Erhalt des Brauchtums, Profilierung der Region, Verbesserung des Fremdenverkehrs und Beitrag zur Nachhaltigkeit /Schutz natürlicher Lebensgrundlagen, sagte Vorsitzende Baur.

    Bis 1. Oktober 2020 umsetzen

    Anschließend hat der Antragsteller bis zum 1. Oktober 2020 Zeit, das Projekt umzusetzen, alle Rechnungen und einen kurzen Schlussbericht bei der Gemeinde Fellen einzureichen. Wichtig ist die Feststellung, dass die Projekte vom Antragsteller vorfinanziert werden müssen und die Förderung erst nach Projektabschluss ausgezahlt wird. Für Fragen steht das Allianzmanagement zur Verfügung.

    Das Regionalbudget hat voraussichtlich eine Laufzeit von vier Jahren und die Sinngrundallianz wird in den nächsten drei Jahren dieses von jeweils 100 000 Euro beantragen, versicherten die beiden Manager Schneider und Weis unisono. Am Donnerstag, 5. März 2020, findet um 19 Uhr im Foyer der Sinngrundhalle Burgsinn eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Regionalbudget – 100 000 Euro – Sinngrund statt.

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