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    Lohr

    Forstbetrieb stellt Zahlen richtig

    Der Lohrer Stadtrat besuchte vorige Woche den Forstbetrieb Rothenbuch, um sich über den Staatswald zu informieren. Dabei fiel eine Zahl, die laut Forstbetriebsleiter Florian Vogel nicht stimmt, wie er in einer E-Mail an die Redaktion schreibt.

    Weil der Staatsforst aus Naturschutzgründen bestimmte Waldbereiche nicht nutzt, bedeutet das einen Einnahmeverlust von rund einer Million Euro jährlich. Der Leiter des städtischen Forstbetriebs Lohr, Bernhard Rückert, sprach davon, dass es, bezogen auf den Reingewinn, nur 100 000 Euro seien. So stand es in der Zeitung.

    Er habe das beim Besuch des Lohrer Stadtrats nur ironisch kommentiert, aber vor Ort nicht richtiggestellt, weil es sich aufgrund der Situation nicht ergeben habe. Doch die Rückerts Aussage sei "natürlich falsch", so Vogel nun im Schreiben an die Redaktion:

    "Blieben von allen Einnahmen durch den Holzverkauf nur zehn Prozent übrig, könnte in Deutschland keine Forstwirtschaft mehr stattfinden." Tatsächlich würden die Bayerischen Staatsforsten im Forstbetrieb Rothenbuch auf, je nach schwankenden Holzpreisen, jährlich 650 000 bis 750 000 Euro zu Gunsten des Naturschutzes verzichten.

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