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    BÜCHOLD

    Fränkischer Adelssitz mit mächtigen Mauern

    Führung durch die Bücholder Schlossanlage am Tag des offenen Denkmals. Foto: Martina Amkreutz-Götz

    Ein aufmerksames Publikum vor gewaltiger Kulisse fand Henning Glawatz, als er bei Rundgängen am „Tag des offenen Denkmals“ über die Geschichte des Bücholder Schlosses sprach, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Sie beginnt mit der Ersterwähnung im 13. Jahrhundert unter den Grafen von Rieneck und endet 2007 mit dem Erwerb der historischen, aber zerbröckelten und wild überwucherten Burganlage durch Glawatz und seiner Frau Susan Schubert, Inhaberin der Arnsteiner Brauerei und Burgbrauerei Herzog von Franken. Sie ließen in den beiden Folgejahren die Burganlage komplett restaurieren.

    Der 23 Meter hohe Bergfried in der Mitte der Anlage sah große adlige Namensvertreter kommen und gehen: Rieneck, Thüngen, Echter von Mespelbrunn, Dalberg. Glawatz, der über die Geschichte des fränkischen Adelssitzes 2012 ein Buch verfasste, präsentierte sich als profunder Kenner der historischen Zusammenhänge und stellte sich nach seinem Vortrag den Fragen der Gäste. Auch die Frage eines Buben, ob es im Schloss spuke, beantwortete Glawatz mit großer Ernsthaftigkeit. Nach dem Rundgang, vorbei an mächtigen Mauern und einem tiefen Burggraben, konnten sich die Gäste in dem Anwesen frei bewegen, den Turm besteigen und das Museum besuchen.

    Bearbeitet von Jonas Keck

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