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    Marktheidenfeld

    Franck-Haus-Jahr startet mit „Fenster“

    Von 18. Januar bis 8. März zeigt das Franck-Haus in Marktheidenfeld Fotografien von Gerd Schneider. Foto: Gerd Schneider

    „Fenster – die Augen des Hauses“ heißt die Ausstellung, die ab 18. Januar im Marktheidenfelder Franck-Haus zu sehen ist. Gerd Schneider aus Löwenstein zeigt dort bis 8. März analoge Schwarzweißbilder, die er in seiner über 40-jährigen fotografischen und drucktechnischen Tätigkeit eingefangen hat, geht aus einer Pressemitteilung hervor.

    Mit seiner Hasselblad-Fotokamera und mit einem Stativ begibt sich Gerd Schneider auf Spurensuche. Er spürt Motive auf, die von den Spuren des Menschen zeugen, ohne dass er anwesend ist, heißt es in der Ankündigung. Die Räume, die er fotografiert, sind in der Regel menschenleer und atmen doch, bei aller Verlassenheit, menschliches Leben. In seinen Fotografien hält er das Archaische dieser Architekturen fest, modelliert in seinen Bildern eine Welt des Stillstands und der Lautlosigkeit.

    Er nutzt das Morgenlicht, ein Seitenlicht oder ein die Dinge flüchtig streifendes Licht, um die plastischen Werte von Gegenständen, von Mobiliar oder von architektonischen Formen herauszuarbeiten.  Durch den Verzicht auf Farbe und die Beschränkung auf Grauwerte in seiner Fotografie lässt er die Formen in ihrer tonalen Abstufung bis hin zur Gegensätzlichkeit von Schwarz und Weiß umso deutlicher hervor treten.

    Mit der Schwarzweißfotografie, mit der Unterscheidung zwischen Schärfe und Unschärfe, mit den Detailaufnahmen und dem Interesse am Formalen steht Gerd Schneider in der Tradition der neusachlichen Fotografie, heißt es in der Mitteilung.

    Ausstellungsort: Franck-Haus, Untertorstraße 6, Marktheidenfeld, Tel.: (09391) 81785. Öffnungszeiten: Mittwoch - Samstag 14 -18 Uhr, Sonntag/Feiertag 10 -18 Uhr. Am Faschingswochenende 22./23.02.2020 geschlossen. Eintritt frei.

    Bearbeitet von Michaela Moldenhauer

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