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    Stetten

    Frauenbund feiert 30 Jahre Dienst an der Gemeinde

    Der Frauenbund Stetten feierte mit einer Maiandacht sein 30-jähriges Bestehen. Dabei wurden Rosalinde Krebs und Rosemarie Kimmel (vorne Mitte) von der Vorsitzenden Anita Burkard (rechts davon) besonders geehrt. Foto: Günter Roth

    Seit 30 Jahren ist der Frauenbund eine feste Größe im religiösen und sozialen Leben von Stetten. Mit einer feierlichen Maiandacht in der Pfarrkirche St. Albanus und einem Sektempfang am Platz vor dem Torbogen erinnerten die Frauen an die Zeit der Gründung und die Aktivtäten der drei Jahrzehnte.

    Der Frauenbund Stetten wurde im Mai 1989 als Zweigverein des Katholischen Frauenbundes gegründet. Initiatorin und langjährige Vorsitzende war die inzwischen verstorbene Hiltrud Schraut. Seit 2002 steht Anita Burkard in der Verantwortung für den Verein, dem augenblicklich 43 Frauen angehören. Den christlichen Glauben weitertragen und für Hilfsbedürftige da sein, das sind die Hauptaufgaben. Daneben bleibt allerdings auch Raum für geselliges Beisammensein und gemeinsames Erleben.

    So organisieren die Damen regelmäßig Mai- und Rosenkranzandachten, Gebetsstunden am Gründonnerstag und sind im Wechsel mit der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinden Stetten und Thüngen für den Weltgebetstag der Frauen verantwortlich. Seit 30 Jahren übernehmen sie die Bewirtung der Seniorennachmittage.

    Darüber hinaus setzen sie sich mit ihren Spenden für mehrere karitative Einrichtungen wie Frauen in Not, die Kinderhilfe Bethlehem, die Afrikahilfe des Frauenbundes, das Kenia-Projekt der Kirchenstiftung Stetten, die Aktion Patenkind und viele andere ein. Auch an den Anschaffungen für das Pfarrheim oder der Pfarrkirche beteiligten sie sich finanziell. Gesellschaftliche Anlässe sind das jährliche Frauenfrühstück sowie Tagesfahrten und Besichtigungen.

    Während der Maiandacht ehrte die Vorsitzende Anita Burkard Rosalinde Krebs für ihre 20-jährige Mitgliedschaft und das Gründungsmitglied Rosemarie Kimmel für 21 Jahre aktive Mitarbeit im Vorstand. Kimmel war 17 Jahre Schriftführerin und vier Jahre Beisitzerin.

    Dem aktuellen Vorstand gehören heute neben Burkard, ihrer Stellvertreterin Claudia Steinmetz und der Schatzmeisterin Rita Heuler die Beisitzerinnen Elvira Amthor, Brigitte Bock, Helene Gerhard, Monika Höfling und Theresia Lamberecht an. Geistlicher Beirat ist Diakon Edgar Burkard, der auch mit den Bläsern der "Gnadenkapelle" die Jubiläums-Maiandacht begleitete.

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