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    Gössenheim

    Freiwilliger Zuschuss für Kindergarten

    Die Gemeinde Gössenheim wird auch den Fehlbetrag in Höhe von 15 000 Euro aus dem Geschäftsjahr 2018 für den Kindergarten übernehmen. Einstimmig sprach sich das Gremium für die Gewährung des freiwilligen Zuschusses aus. Trotz der gemeindlichen Unterstützung verbleibt dem Kindergarten noch ein Minusbetrag von 4674,73 Euro.

    Für Verwirrung hatte der Antrag des Kindergartenvereins im Gemeinderat und beim Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft Gemünden gesorgt. Bei dem ausgewiesenen Verlust von 4674,73 Euro des Vorjahres hatte der Trägerverein wie schon im Vorjahr die 15 000 Euro Unterstützung beantragt. Kindergartenleiterin Marion Mathes, die den Vorstand vertrat, stellte jedoch richtig, dass der freiwillige Sachkostenzuschuss der Gemeinde bereits fest als Einnahme im Haushaltsplan eingearbeitet war, der Verlust aber trotzdem entstanden ist.

    Diese Praxis ist nach den Ausführungen des VG-Kämmerers Alexander Rohner nicht korrekt. Weil es sich um einen freiwilligen Zuschuss der Kommune handelt, der jeweils neu beantragt und verhandelt werden muss, darf dieser nicht fest als Einnahme im Haushaltsplan eingearbeitet werden. Beim aktuellen Haushaltsplan wird auch so verfahren, versprach die Kindergartenleiterin. Sie betonte auch, dass ab Januar 2020 die Gebühren für die Eltern der Kinder, die die Leistungen des Kindergartens in Anspruch nehmen, steigen werden, um die Einnahmesituation zu verbessern.

    Um das Wasserrechts- und Wasserschutzgebietsverfahren für den Brunnen 2 im Ölgrund abschließen zu können, muss eine Vorprüfung erfolgen deren Ergebnis in die abschließende Umweltverträglichkeitsstudie einfließt. Der Gemeinderat vergab den Auftrag dafür an ein Ingenieurbüro. Die Kosten dafür belaufen sich auf 3343,90 Euro.

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