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    TRIEFENSTEIN

    „Frieden wohnt in diesen Mauern“

    Begeisterung in der Klosterkirche Triefenstein: Der christliche Liedermacher Christoph Zehendner stellte seine neue CD v... Foto: Holger Watzka

    Es war ein grandioser Rahmen für die öffentliche Vorstellung der neuen Songs aus der Feder des Liedermachers Christoph Zehendner! „Was zählt“, heißt das neue Album des Texters und Sängers.

    Die Klosterkirche war proppenvoll, im Mittelgang und vor dem Altar wurden zusätzliche Stühle aufgestellt, auf der Empore und sogar im Chorgestühl lauschten die Musikfreunde den neuen Liedern im imposanten klassizistischen Kleinod. „Der Frieden wohnt in diesen Mauern“, sang Christoph Zehendner und mit tosendem Beifall quittierten die Gläubigen die Eröffnungsworte von Pfarrer Christian Hauter: „Viele sind hier gerne zu Gast.“ Die Einladung zum Mitsingen bei einigen Stücken wurde gerne angenommen.

    Die Christusträger hatten zu diesem außergewöhnlichen Konzert eingeladen. „Was zählt“ ist eine persönlich gehaltene Produktion mit großer musikalischer Vielfalt. Mit seinen zwölf neuen Liedern nahm Zehendner die Gotteshausbesucher mit auf eine Reise. „Gern zu Gast“ bildete den Auftakt und im zweiten Lied erfuhren die Menschen: „Es ist ein Geschenk, dass ihr hier seid.“

    Herzberührende Geschichten

    Ausgestattet mit einer ordentlichen Portion Humor lud der Liedermacher zum Schmunzeln, Nachdenken und Mitmachen ein. Seine Geschichten berühren das Herz. Er erinnerte an Menschen, die ihn inspiriert haben, in Indien, in Israel auf Teneriffa oder auch in der Nachbarschaft. In seinen Texten berichtete er von Mutter Teresa, einem verfolgten Christen, Stammvater Abraham, den Christusträger-Brüdern und von Gottes Humor.

    Vertont hat Zehendners Texte der Komponist und Pianist Ralf Schuon. Er packt die Worte in ein Gewebe aus eingängigen Popsongs, ungewöhnlichen „Hinhörern“, traumhaften Balladen und bluesigen Texten. Der Pianist Ralf Schuon, der Gitarrist Peter Schneider und Björn Johannsen am Schlagzeug krönten mit ihren Instrumenten das „CD-Release-Konzert“.

    Die Konzertbesucher erlebten ein Dutzend Lieder, bisweilen als ein „musikalisches Tagebuch“, lebendige Glaubenserfahrungen und Lebensweisheiten inklusive: „Du darfst dir Fehler erlauben!“ „Nethanja“, Zehendner packte in eines der Lieder seine Erlebnisse, die er in seinem jüngsten Buch „Namaste – du bist gesehen“ sehr ausführlich beschrieben hat.

    Das letzte Lied wurde von allen Kirchenbesucher stehend mitgesungen: „Unser Vater“. Applaus, stehend, stürmisch und ganz lange anhaltend. Sehr abwechslungsreich wird dieses Konzert seinen Besuchern in Erinnerung bleiben.

    Ein Klangerlebnis über zwei Stunden und die vier Künstler mit spürbarer Freude am Musizieren kamen mit einem strahlenden Lächeln zurück zur Zugabe in den Altarraum und die Botschaft, die wirklich den Schluss markierte wurde mit hinaus in dunkle Nacht auf den Nachhauseweg genommen: „Was zählt, ist die Liebe.“

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