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    ARNSTEIN

    Frühzeitig um künftige Fachkräfte kümmern

    Sabine Michaela Wenz (Mitte) ist stolz auf ihre Auszubildenden, die den MIWE-Ausbildungstag in Eigenregie organisiert hatten. Im Hintergrund (Dritter von links) Ausbildungsleiter Rainer Ziegler. Foto: Eichinger-Fuchs

    Bei der Arnsteiner Backofenfirma Miwe wird die Qualität der Ausbildung hochgeschrieben. Einmal jährlich lädt das Unternehmen zum Miwe-Ausbildungstag ein. Dieser Tag wird überwiegend von den derzeit 62 Auszubildenden selbst gestaltet. Und darüber zeigte sich Unternehmenschefin Sabine Michael Wenz ganz besonders stolz.

    Schon lange, bevor das Schreckgespenst „Fachkräftemangel“ auftrat, sorgte Miwe dafür, dass durch eine anspruchsvolle Ausbildung dem Unternehmen stets Fachkräfte zur Verfügung standen.

    Und damit das so bleibt, kümmert sich Miwe bereits lange vor Beginn des Schulentlassjahres um künftige Auszubildende. „Bisher konnten wir fast allen jungen Menschen nach der Ausbildung auch eine Übernahme anbieten“, versicherte Ausbildungsleiter Rainer Ziegler. Besonderes Interesse fand das Angebot des „Dualen Studiums“.

    Neben der Ausbildung bietet Miwe den Nachwuchskräften auch so manches „Bonbon“. Dazu gehören ein Auslandspraktikum, Kennenlerntage, Fahrsicherheitstraining, immer zur Verfügung stehende Ausbildungsleiter und ein topmodernes Arbeitsumfeld.

    Beim Miwe-Ausbildungstag wurden neben den gewerblichen auch die Arbeitsplätze im technischen und kaufmännischen Bereich vorgestellt. Dazu hatten die Jugendlichen Informationstafeln aufgebaut. Fragen zum beruflichen Werdegang wurden von den Azubis ebenso beantwortet wie Fragen zum Ablauf der Fabrikation.

    So mancher Noch-Schüler kam zurückhaltend im Betrieb an. Doch spätestens nach dem ersten Kontakt mit den Auszubildenden und einer herzhaften Stärkung mit Miwe-Backwaren kam schnell Plauderatmosphäre auf und die Scheu war gewichen.

    Vorgestellt wurde der Ausbildungsberuf des Technischen Produktdesigners, des Produktionstechnikers,des Mechathronikers, Konstruktionsmechanikers, des Elektronikers und Betriebstechnikers, des Lagerlogistikers und des Industriekaufmanns. Um ein Gefühl für das Schweißen, das Biegen von Blechen oder das Installieren von elektrischen Leitungen und pneumatischen Schaltungen zu bekommen, konnten die Jugendlichen selbst Hand anlegen. Besonders viel Spaß machten dabei das Ausstanzen von Metall und das Fertigen von kleinen Metallelefanten.

    Ausbildungsleiter Rainer Ziegler zeigte sich hoch zufrieden mit der Resonanz auf den Ausbildungstag. Circa 450 Interessierte, darunter 160 Jugendliche, waren mit ihren Eltern gekommen. Für das Ausbildungsjahr 2018 haben bereits 20 Jugendliche eine Ausbildungszusage bekommen. Auch für 2019 wird die gleiche Zahl an Ausbildungsplätzen zur Verfügung stehen.

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