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    Lengfurt

    Ganz Lengfurt im Zeichen des Heiligen Sebastian

    Pfarrer Mathias Wolpert (rechts), der satzungsgemäß Vorstand des Sebastiani-Vereins ist, und Hauptmann Oskar Aschauer (links) rahmen drei Mitglieder der Sebastiani-Wehr ein, die zum 387. Sebastiani-Fest in Lengfurt neue Funktionen übernehmen. Im Bild von rechts: Oberleutnant Thomas Hahmann, Trommler Thomas Herberich, Fähnrich Rüdiger Schreck. Es fehlt der neue Wachhabende Lukas Hahmann. Foto: Raymond Roth

    Das größte Fest der Lengfurter, das Fest des Hl. Sebastian, begeht man in diesem Jahr zum 387. Mal. Vom Samstag, 19. Januar, bis Montag, 21. Januar, wird wieder der ganze Ort im Zeichen dieses Festes stehen.

    Der Namenstag des Hl. Sebastian fällt in diesem Jahr auf den Festsonntag. Rund 80 Soldaten, Feldwebel und Offiziere marschieren nach dem Festgottesdienst am Vormittag unter Führung von Hauptmann Oskar Aschauer durch den Altort Lengfurt, musikalisch flankiert von der Musikkapelle Lengfurt. Besondere Aufmerksamkeit wird wieder das traditionelle Fahnenschwenken auf dem Marktplatz am Sonntagnachmittag finden.

    Am Festsonntag werden auch einige Veränderungen personeller Art in den drei Zügen der Wehr festzustellen sein. Thomas Hahmann ist neuer Oberleutnant und damit auch stellvertretender Hauptmann mit neuen Aufgaben im Vorstand. Am Festsonntagmorgen leitet er das Antreten der Mannschaft vor dem Rathaus, führt sie zum Marktplatz, meldet an den Hauptmann und übernimmt dann den ersten Zug. Hahmann ist seit 42 Jahren im Verein und war seit 2001 Fähnrich der Sebastiani-Wehr.

    Im vergangenen Jahr wurde Rüdiger Schreck zum Fähnrich der Wehr gewählt. Er und die vier Soldaten der Fahnen-Sektion, deren Gewehre übrigens die einzigen der Wehr sind, die mit Trageriemen ausgestattet sind, gehören zum 2. Zug. Der neue Fähnrich ist seit 23 Jahren in der Wehr und hat für das Fahnenschwenken, bei dem es auf Kraft und Technik gleichermaßen ankommt, schon ein Jahr lang geübt.

    Er hatte vorher zehn Jahre die Funktion des Wachhabenden (Rang: Unteroffizier) inne. Der 3.Zug, geführt von einem Leutnant und einem Feldwebel, besteht aus der Wachmannschaft, die beim Fest für die Bewachung der Fahne, die immer am Festsonntag an der Dreifaltigkeitssäule in Lengfurt angebracht wird, zuständig ist. Lukas Hahmann, seit elf Jahren im Verein, davon zehn als Trommler, ist neuer Wachhabender. Ihm obliegen künftig die Ausbildung und Betreuung der Wachmannschaft.

    Die Trommler, die beim Fest Fliege statt Krawatte tragen, marschieren (außer bei der sonntäglichen Tagreveille) in der Sebastiani-Wehr stets ganz vorne mit. Neu unter ihnen ist seit wenigen Wochen Thomas Herberich, der ebenfalls seit Wochen für seinen Einsatz übt. Dazu gehören die richtigen Sequenzen der Schläge, die beim Fest insgesamt fünfmal, beim Fackelzug am Samstag, der Tagreveille, vor Gottesdienst und Messe, und dem Antreten am Marktplatz zu hören sind.

    Der Festablauf:

    Samstag, 19. Januar, 17.30 Uhr Beichtgelegenheit, 18.30 Uhr Zapfenstreich, anschließend gemütliches Beisammensein im „Pfarrheim“.

    Sonntag, 20. Januar, 6 Uhr Weckruf und Tagreveille, 8.45 Uhr Antreten am Rathaus, 9.15 Uhr Festgottesdienst, gegen 10.15 Uhr Umzug durch Lengfurt mit anschl. Frühschoppen und Mittagessen im Pfarrheim Lengfurt, 13.30 Uhr Aufstellung zur Festandacht, 14 Uhr Festandacht, anschließend Exerzieren und Fahnenschwenken auf dem Marktplatz, 18 Uhr Zapfenstreich, 19.30 Uhr Festkonzert im Pfarrheim Lengfurt mit Ehrungen unter Mitwirkung der Musikkapelle Lengfurt.

    Montag, 21. Januar, 8.45 Uhr Antreten zum Gottesdienst für die verstorbenen und gefallenen Mitglieder des Sebastianivereines, anschließend Kassenablage im Pfarrheim Lengfurt.

    Die Bevölkerung der Gemeinde Lengfurt wird gebeten, die Häuser zu beflaggen und die Ortsstraßen von parkenden Fahrzeugen freizuhalten. Auf dem Marktplatz besteht am Sonntag, 20. Januar, in der Zeit von 8 bis 19 Uhr Halteverbot. 

    Bearbeitet von Raymond Roth

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