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    Geheimtipp: Klärwerk mit Kunstgalerie

    Jamie Paul Scanlons Werke sind oft nur wenige Zentimeter hoch. Foto: Carolin Schulte

    „Ich kann mich über Donald Trump sehr gut amüsieren“, sagt Jamie Paul Scanlon. Der Graffiti-Künstler und gebürtige Brite lebt seit zwei Jahren in Steinfeld. Die Inspiration zu diesem Graffito kam von einem Albumcover der Band „The Clash“. Sein Werk nennt er dementsprechend „The Smash“, frei übersetzt „Die Zerschmetterung“.

    Viele seiner Kunstwerke sind gerade einmal handtellergroß und oft hat Scanlon einen kleinen Witz darin versteckt. Da ist etwa ein kleiner Dinosaurier, der an dem Unkraut zu knabbern scheint, das an der Mauer hochwächst. Oder ein Wasserfleck an einer Wand wird zum Ausstoß eines Spaceshuttles.

    In Lohr hat sich Scanlon schon verewigt: Mit Schneewittchen und den sieben Zwergen am Treppenabgang zum Kaibach. Derzeit tobt er sich – mit Erlaubnis – auf dem Gelände der Kläranlage in Steinfeld aus. Auch wer nur als Zaungast vorbeischaut, kann das eine oder andere Minimotiv erkennen. In naher Zukunft plant Scanlon jedoch „etwas Großes“ auf dem Areal der Kläranlage. Was, das verrät er noch nicht.

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