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    Karsbach

    Gemeinde Karsbach erhält einen Defibrillator

    Eine Urkunde und zwei Geschenke hat die Raiffeisenbank Main-Spessart für die Gemeinde Karsbach. Die Kommune kann auf eine 100-jährige Mitgliedschaft bei der Genossenschaft zurück blicken. Als kleines Dankeschön gab es zu der Ehrenurkunden auch eine Geldspende von 250 Euro. Der Gemeinderat freute sich über die Anerkennung und entschied, die Spende an den örtlichen Kindergarten weiterzuleiten. Durch den Wegfall der Altpapiersammlung freue sich der Kinderhort sicher über jede weitere Unterstützung.

    Bereits seit über zehn Jahren stellt die Raiffeisenbank Main-Spessart, auf vielfache Anfragen hin, in den Kommunen Defibrillatoren zur Verfügung. Diese stammen aus dem Spendentopf der vielen Gewinnsparern und werden an ausgewählten und 24 Stunden an sieben Tagen zugänglichen Standorten angebracht. Zu den 32 mittlerweile im Landkreis übergebenen Lebensrettern soll aus dem neuen Spendentopf von weiteren 20 Defibrillatoren auch die Gemeinde Karsbach einen erhalten.

    Als geeigneten Standort schlug die Bank ihre Geschäftsstelle im Ortsteil Karsbach vor. Die Gemeinderäte bedankten sich für die Spende und die Kommune übernimmt die weitere Trägerschaft. Möglicherweise will die Gemeinde selbst in einem der übrigen Ortsteile einen weiteren Defibrillator zur Verfügung stellen. Dazu müsse man sich aber erst nach dem Preis eines solchen Gerätes erkundigen und einen passenden Stadtort suchen, hieß es.

    Ein Bauwerber möchte am Ortsrand von Heßdorf, entlang der Straße "Am Dünkel" auf bisherigem Ackerland ein Einfamilienhaus mit Garage mit einer Fläche von 600 Quadratmetern errichten. Im Flächennutzungsplan ist das Grundstück als künftige Erweiterung des Dorfgebietes ausgewiesen. Das Grundstück befindet sich aber nicht im Bereich eines gültigen Bebauungsplanes und ist auch nicht im Zusammenhang eines bebauten Ortsteiles.

    Deshalb beantragte der Bauwerber eine Einbeziehungssatzung im vereinfachten Aufstellungsverfahren. Da Straße und Grundstücke aktuell nicht ordnungsgemäß hergestellt sind, müsse eine Erschießung durchgeführt werden, wiesen einige Gemeinderäte auf weitere zu beachtende Punkte hin. Neben der Trinkwasserversorgung und der Abwasserbeseitigung müsse insbesondere die an dem Baugrundstück vorbei führende Straße als Erschließungsstraße gemäß gültiger Satzung ausgebaut werden. Ein Großteil der Kosten entfalle dabei auf den Bauwerber. Das Gremium entschied, eine Einbeziehungssatzung aufzustellen.

    Ebenfalls "Am Dünkel" sollen in Holzbauweise zwei Pferdeboxen mit je einem Kleinauslauf, eine Sattelkammer und ein offener Putzplatz entstehen. Die Gesamtfläche des Pferdestalles beträgt damit 45 Quadratmeter, und das Gebäude hat einen Abstand von rund 7,50 Meter zum angrenzenden Kuhbach. Das Vorhaben liegt im Dorfgebiet, grenzt aber auch an das Wohngebiet "An der Hofstatt" an. Das Gremium leitete den Antrag zur weiteren Prüfung an die Baubehörde weiter.

    Der örtliche Rechnungsprüfungsausschuß, bestehend aus Otto Weiglein, Harald Meder, Walter Bregenzer und Wolfgang Emmert, hat die Jahresrechnung der Kommune für das Jahr 2018 geprüft. Der Gesamthaushalt schloß mit einer Summen von 4 367 584 Euro in Einnahmen und Ausgaben ab. Davon entfielen 2 691 257 Euro auf den Verwaltungsetat und 1 676 326 Euro auf den Vermögenshaushalt. Beanstandungen gab es keine, und das Gremium erteilte einstimmig Entlastung.

    Zur neu errichteten Fahrgastunterstellhalle in Höllrich in Fahrtrichtung Weyersfeld mit zuwendungsfähigen Kosten von 7846 Euro erhält die Kommune einen staatlichen Zuschuß von 3923 Euro, informierte Bürgermeister Martin Göbel. Zum Kauf einer neuen Tragkraftspritze für die Weyersfelder Wehr lagen zwei Angebote vor. Das Gremium entschied sich für das günstigere Angebot der Firma Handelsforum (Würzburg) mit 14 710 Euro.

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