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    Fellen

    Gemeinderat Fellen: Vollsperrung soll vermieden werden

    Der Ausbau der Ortsdurchfahrt der Staatsstraße 2304 im Bereich des Sportplatzes ist die Ursache des Dauerkontaktes zwischen Gemeinde und Straßenbauamt, bestätigte Bürgermeisterin Zita Baur in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates. Noch in diesem Jahr sollen Abwasserkanal und Wasserleitung im Bereich des Straßenanschlusses "Marspfad" gebaut werden. Baur favorisierte, die Maßnahme in zwei Bauabschnitte aufzuteilen, um eine Vollsperrung zu vermeiden.

    Für die Ausschreibung des Projekts wird noch die Auswahl einer Unterstellhalle für Busfahrgäste benötigt. Baur stellte dem Gremium verschiedene Modellvarianten vor. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 15 000 Euro, worauf eine Förderung von 6500 Euro erwartet wird. Die Bürgermeisterin bevorzugt, die Rückwand in Sandsteinmauerwerk ausführen zu lassen, während Dach- und Seitenteil eine Stahlkonstruktion sind. In diesem "Häuschen" könnte auch der "blaue Stuhl" des Sinngrund-Allianz Mitnahmenetzwerks Platz finden. In diesem Zusammenhang informierte Baur darüber, dass sich die auf die Gemeinde entfallenden Kosten beim Bau der Ortsdurchfahrt von ursprünglich 27 000 Euro auf knapp 17 000 Euro reduzieren.

    Letztlich waren mehrere Abstimmungen erforderlich: Während die Entscheidung für zwei Bauabschnitte einstimmig fiel, brachte das Gremium die Buswartehalle in Sandsteinmauerwerk mit einer Gegenstimme auf den Weg. Einmütigkeit herrschte beim Vertrag mit dem Straßenbauamt über die Kostenvereinbarung für den Ausbau der Ortsdurchfahrt von 16 930 Euro.

    Modernisierung des alten Schulgebäudes

    Mit Hilfe des Unterstützungsprogramms für Kommunen unter 2000 Einwohnern möchte die Gemeinde das 1911 erbaute alte Schulgebäude einer dringend nötigen Instandsetzung und Modernisierung zu der vom Architekturbüro Spahn (Rieneck) ermittelten Kostenermittlung von 357 000 Euro unterziehen. Das dem Amt für Ländliche Entwicklung vorgelegte Sanierungskonzept wurde geprüft und mit einigen Auflagen und Hinweisen versehen. Der erforderliche Förderantrag kann nun offiziell eingereicht werden. Besonders freute sich Bürgermeisterin Zita Baur über die positive Nachricht der Erhöhung der Höchstfördersumme von 200 000 Euro auf 300 000 Euro.

    Die Telekom ist derzeit in Fellen auf der Suche nach einem neuen Standort für einen Funkmast, es wurden bereits Kontakte mit Grundstückseigentümern aufgenommen. Das Ziel der Kommune sollte jedoch sein, den Mast auf gemeindlichem Grund erstellen zu lassen. Alle Gemeindeteile sollen damit abgedeckt werden.

    Für den Ortsteil Wohnrod ist es der Bürgermeisterin gelungen, mit der RhönEnergie eine Kooperation zu erreichen, sodass die Häuser im Talweg erdverkabelt werden. Anschließend ist eine Asphaltierung geplant. Die Jagdgenossenschaft lässt derzeit die Flur- und Waldwege von einem Spezial-Unternehmen herrichten. Feldgeschworener Joachim Fischer bestätigte, dass größere Mengen Schotter aufgezogen werden mussten, da jahrelang der Wegebau etwas vernachlässigt wurde.

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