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    Himmelstadt

    Gemeinderat Himmelstadt: Keine Bebauung am Rückhaltebecken

    Der Gemeinderat Himmelstadt musste über eine Beschlussvorlage entscheiden, für die der Bauherrin beim Landratsamt offensichtlich Hoffnung gemacht worden ist. Die Zustimmung der Bauvoranfrage für einen Neubau Am Häuslesacker auf dem ehemaligen Gemeindegrundstück hätte Bezugsfallwirkung für künftige Bauvorhaben.

    Der derzeit gültige Bebauungsplan sieht für die Flur Nummer 5769 keine Bebauung mit einem Wohnhaus vor. Als Art der Nutzung des Grundstücks ist "Regenrückhaltebecken" festgelegt, es ist kein Baufenster zur Bebauung vorgesehen.

    Rainer Paulus stellte fest, dass durch Hochwasser nur eine begrenzte Fläche bebaut werden kann. Im Bereich Rückhaltebecken muss ein Mindestabstand von fünf, besser ein Abstand von sechs Meter eingehalten werden. Bürgermeister Herbert Hemmelmann meinte, wenn die Abstände nicht eingehalten werden, kann nicht zugestimmt werden, denn die Gemeindearbeiter müssen reparieren können.

    Wenn mit Bagger und schwerem Geräten gearbeitet werden muss, ist das Risiko hoch, dass am Haus etwas beschädigt wird, was dann die Gemeinde bezahlen muss, sagte Harald Gangl. Es wurde gefragt, ob es möglich wäre, das Gebäude in einen bebaubaren Bereich zu verschieben. Dann stünde es zu nah an der Straße. Rudi Schmitt regte an, dass sich die Bauabteilung Gedanken machen soll. Das Grundstück kann nicht bebaut werden, war die Meinung von Jürgen Döll. Aus dem Gemeinderat kam der Vorschlag, darüber abzustimmen, ob bebaut werden darf. Den drei Zustimmungen standen zehn ablehnende Stimmen gegenüber.

    Schlechte Luft in der Schule

    Beim nächsten Punkt ging es um die Raumluft im Musikraum der Grundschule. Hier soll eine Kindergrippe eingerichtet werden. Das Peridomus Institut Dr. Führer hat die Gerüche im Raum nach Schadstoffen geprüft. Die überplanmäßigen Ausgaben von 3500 Euro können über das Gesamtdeckungsprinzip abgefangen werden. Die Rechnungen wurden einstimmig im Nachhinein genehmigt. Das Ergebnis der Messung stellte Führer im nichtöffentlichen Teil vor.

    Zusammenarbeit der Bauhöfe

    Der Zusammenschluss IHLE Main-Wein-Garten möchte prüfen, ob eine Zusammenarbeit der acht Bauhöfe der Gemeinden sinnvoll ist. Kurt Khauer sprach sich dagegen aus, da die Maschinen oft in schlechterem Zustand zurückgebracht werden. Gegenseitige Dienstleistungen können auch etwas bringen, meinte Rudi Schmitt. Die Analyse sollte durchgeführt werden, fand Andreas Scheb. Auch Ingrid Haimann sieht in einem interkommunalen Bauhof viel Potential. Einen Synergieeffekt erwartet Jürgen Döll bei einer Gesamtbestellung. Der Analyse stimmten 13 Räte zu.

    Weitere Informationen gab Hemmelmann bekannt. Die Stromversorgung in der TV-Halle mit der Erdverkabelung beginnt am 21. Oktober. Im Steinmetzgarten besuchte Anna Stolz (Freie Wähler), Mitglied des Landtags, das grüne Klassenzimmer. Im Landratsamt fand eine Dienstbesprechung über das digitale Klassenzimmer statt.

    50 000 Euro für digitale Tafeln

    Zur Einrichtung in der Grundschule für digitale Tafeln wurde eine einmalige Zahlung von 50 000 Euro in Aussicht gestellt. Die Arbeitsgemeinschaft Himmelspark wird bis Jahresende einen Vorentwurf einbringen. Andreas Scheb hat beobachtet, dass der Kirchturm auch tagsüber beleuchtet wird. Bis zur Reparatur sollte lieber abgeschaltet werden.

    Dass die öffentlichen Parkplätze von Dauerparkern belegt werden, stört Willi Stamm. Bürgermeister Hemmelmann ist dafür, die Parkzeit zu begrenzen. Ein neues Konzept für die Parkplätze im Bereich des Rathauses forderte Rudi Schmitt. Rainer Paulus fragte, ob im Zuge des Ausbaus Hirtengarten auch der Wiesenweg ausgebaut werden kann.  Dies könnte durchaus geprüft werden, meinte Bürgermeister Hemmelmann.  

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