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    Neubrunn

    Gemeinderat: Im Neubrunner Ortskern und in Böttigheim soll es schöner werden

    Der Gemeinderat in Neubrunn entschied in seiner vergangenen Sitzung über den Antrag auf Nutzungsänderung einer Lagerhalle in Neubrunn, der bereits im September 2019 behandelt wurde. Das Landratsamt hatte weitere Vorgaben und Forderungen gestellt. So musste zum Beispiel ein schalltechnisches Gutachten erstellt werden. Das lag nun vor. Der Gemeinderat nahm es zur Kenntnis und setzte dessen Einhaltung voraus.

    Der Errichtung einer Betriebswohnung stimmte der Rat zu, sofern dies keine Beeinträchtigung des Bauvorhabens am Feuerwehrgerätehaus der Gemeinde mit sich bringt. Das Gremium stimmte auch den Befreiungen der Fassaden- und Dachfarbe sowie der Nichteinhaltung der Abstandsflächen zu, da es sich um ein Bestandsgebäude handelt.

    Der Gemeinderat befasste sich zudem mit den Namen der Straßen im Neubaugebiet Kirchenberg. Dabei war man sich sofort einig, dass die St.-Georg-Straße, die Nelkenstraße und die Tulpenstraße ins Baugebiet verlängert und somit auch die Straßenbezeichnungen weitergeführt werden, bis sie auf eine Querstraße im Neubaugebiet stoßen.

    Mohnblumenweg kommt

    Nachdem im bestehenden Gebiet die meisten Straßen die Namen von Blumen tragen, entschieden sich die Räte, auch für die Querstraße und den Stichweg einen solchen Namen zu suchen. Die Entscheidung fiel auf Mohnblumenweg.

    Da die Deutsche Telekom im Neubaugebiet erst einen Ausbau mit Kupferleitungen vornimmt, und erwartet wird, dass in Kürze auch der Glasfaserausbau stattfinden werde, beschloss der Gemeinderat auch Leerrohre durch die Firma Konrad Bau, die mit der Verlegung der Kanal- und Wasserinfrastruktur beauftragt ist, verlegen zu lassen. Beim späteren Ausbau wird diese Rohre dann an die Telekom verkauft, dass sie die Straße nicht aufgraben muss.

    Im vergangenen Jahr wurde ein Teil der Kanäle und Hausanschlüsse in Neubrunn befahren. Die Daten wurden ins Kataster eingepflegt. Um vollständige Daten zu haben, müssen in diesem Jahr weitere Kanal und Anschlüsse befahren werden. Das Gremium beschloss, das Büro BRS aus Marktheidenfeld mit der Ausschreibung zu beauftragen.

    Sanierungsgebiete beschlossen

    Im Neubrunner Ortskern und im Ortsteil Böttigheim gibt es Leerstand und Brachflächen sowie Defizite in der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum aufgrund der sehr dichten und teilweise ungenutzten oder baufälligen Bebauung. Eine Stärkung dieser Bereiche sei notwendig.

    Derzeit werden von der Allianz Waldsassengau über Förderungmittel vorhandene Brachflächen, Nachverdichtungsflächen und Leerstände ermittelt. Als nächster Schritt soll ein Sanierungsgebiet festgesetzt werden. Hier besteht für Bürger die Möglichkeit einer höheren steuerlichen Abschreibung der Investitionen bei der Sanierung ihres Anwesens und finanzieller Zuschüsse. Der Rat beschloss für Neubrunn und Böttigheim Sanierungsgebiete auszuweisen.

    Wegen der nicht gegebenen Verkehrssicherheit am Kreuzweg, der bereits gesperrt wurde, gaben drei Firmen ein Angebot für die Freischneidearbeiten ab. Den Auftrag erhielt die Firma Dürrbeck aus Schollbrunn. Ebenso gab der Bürgermeister bekannt, dass es beim ÖPNV ab Mai Verbesserungen bei den Fahrplänen Böttigheim über Neubrunn bis Würzburg gebe.

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