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    Karbach

    Gemeinderat Karbach stimmt Anschaffung eines GPS-Geräts zu

    Einstimmig beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung, dem Antrag der Feldgeschworenen zu entsprechen und gemeinsam mit den Nachbargemeinden Roden und Urspringen ein GPS-Gerät anzuschaffen. Nachdem Bürgermeister Bertram Werrlein das Schreiben der Feldgeschworenen vorgetragen hatte, erklärte er, dass das Suchen eines Grenzsteins ohne GPS sehr aufwändig oder beinahe unmöglich sei. Die beteiligten Gemeinden hatten sich für das Gerät der Firma Attenberger zum Preis von 12 233,44 Euro entschieden, eine Kostenpauschale für die Einsätze solle noch festgelegt werden.

    Matthias Kern sprach sich zwar für eine gemeinsame Anschaffung aus, fragte jedoch nach der Handhabung unter den Gemeinden. Etwaige Bedenken zerstreute aber dritter Bürgermeister und Feldgeschworenen-Obmann Vinzenz Stegerwald spätestens auf die Frage von Ralf Freund, wie häufig ein solches Gerät eingesetzt werde. "Der Bedarf ist riesig, weil an den Feldwegen viele Steine fehlen", erklärte Stegerwald und  versicherte dem Gremium, dass die Feldgeschworenen verantwortungsbewusst mit dem GPS-Gerät umgehen werden.

    Busanbindung an den Bahnhof in Retzbach

    Ebenfalls geschlossen stimmten die Ratsmitglieder dem Genehmigungsantrag des Busunternehmens Wandervogel aus Urspringen zu, welches im Rahmen der jüngsten öffentlichen Ausschreibung zum Personenbeförderungsgesetz den Zuschlag für die Linie von Karlstadt über Urspringen nach Marktheidenfeld sowie die Linie vom Bahnhof in Retzbach über Birkenfeld nach Karbach erhalten hat. "Wichtig ist, dass wir an Retzbach angebunden sind", stellte Wolfgang Endres fest. Werrlein erklärte zudem, dass das Urspringer Unternehmen ab 1. November auch die Fahrten des Schulverbands, die bisher von der Firma Grasmann durchgeführt wurden, übernehmen wird.

    Mit jeweils drei Gegenstimmen genehmigte der Marktgemeinderat festgestellte Änderungen von bereits gewidmeten öffentlichen Feld- und Waldwegen und auch die Austragung solcher. Hintergrund des Beschlusses ist, dass die Verwaltungsgemeinschaft im Zuge der Digitalisierung festgestellt hat, dass es Änderungen zu den Eintragungen mit Stand vom Jahr 1988 gibt. Hierzu zählt beispielsweise ein geänderter Straßenname.

    Förderung der Sportvereine

    Einstimmig legten die Ratsmitglieder die Förderung für die Sportvereine im Jahr 2019 fest. Demnach erhält die DJK Karbach die Fördersumme von 1837,40 Euro, der FC Karbach 528,80 Euro und der Radfahrverein Concordia 437,20 Euro.

    Werrlein informierte über den aktuellen Stand des Kernwegenetzes, wonach die drei monierten Punkte nur teilweise geändert werden. Der Baumhofsweg werde, dem Wunsch entsprechend, komplett mit aufgenommen. Bei der Wegführung 334 vom Modellflugplatz zur Weidenmühle sei eine Berücksichtigung in Aussicht gestellt. Die gewünschte Änderung bei der Wegführung 337, von der Staatsstraße 2299 aus Richtung Birkenfeld kommend die erste Einfahrt in Richtung Urspringen, könne wegen Bedenken der unteren Naturschutzbehörde nicht umgesetzt werden.

    Bezüglich des Antrags von Günter Schmelz aus der vorletzten Sitzung, die VG damit zu beauftragen, Fördergelder für den geplanten Ringschluss zu beantragen, verlas Werrlein das Schreiben des Wasserwirtschaftamts Aschaffenburg. Demnach seien nur Sanierungen und die erstmalige Errichtung einer Trinkwasserleitung förderfähig. Da hier mehrere Ratsmitglieder feststellten, dass dies Interpretationssache sei, will nun der Bürgermeister selbst Kontakt mit der Behörde aufnehmen.

    Grüngutsammelstelle auch im November und Februar geöffnet

    Auf Nachfrage von Wolfgang Endres, ob es in den Wintermonaten eine Möglichkeit gibt, Schnittgut abzugeben, erklärte Werrlein, dass über den 31. Oktober hinaus die Grüngutsammelstelle mit verkürzten Öffnungszeiten arbeite. Man einigte sich darauf, dass am ersten und dritten Samstag im November, sowie am zweiten und vierten Samstag im Februar für je eine Stunde geöffnet ist.

    Rudolf Heim berichtete, dass im Zuge der Arbeiten am Wassernetz Ende August der Wasserdruck von vier auf 6,5 Bar gestiegen sei. Der Bürgermeister bestätigte dies und berichtete, dass der Wasserrohrbruch in der Hauptstraße wenige Tage später möglicherweise damit im Zusammenhang stehe. Im Nachhinein habe sich herausgestellt, dass ein Defekt am Druckminderer vorlag, nach dessen Reparatur jedoch der Wasserdruck wieder im Normbereich von 4,2 Bar liege.

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