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    Himmelstadt

    Gemeinderat beschließt Altortförderung

    In der Gemeinderatssitzung interessierten sich sechs Zuhörer für die Belange der Feuerwehr, das Bauförderprogramm, das den Altort beleben soll und Verschönerungsmaßnahmen für die 1200 Jahrfeier.

    Die Feuerwehr möchte im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit die vorhandenen Druckschläuche in der Schlauchreinigungsanlage im Feuerwehrgerätehaus des Marktes Zellingen reinigen und pflegen lassen. Es entstehen Kosten von zehn Euro bis 30 Meter je Druckschlauch. Der Markt Zellingen haftet nur für Schäden, die in der Anlage entstanden sind. Die Kündigungsfrist beträgt ein Jahr, es wird halbjährlich abgerechnet.

    Da die Reinigung nur anfällt, wenn die Schläuche zum Einsatz kamen, stimmten die zehn anwesenden Gemeinderäte zu. Für die Feuerwehr wurden 20 Schutzanzüge "Bayern 2000" und 20 Schirmmützen "Bayern" bestellt und geliefert. Für derartige Beschaffungen sind im Haushalt 7000 Euro vorgesehen. Die Rechnung über 4731,61 Euro wurde von den Räten im Nachhinein einstimmig genehmigt.

    Schilder am Feuerwehrhaus reduzieren

    Die problemlose Zu- und Abfahrt vom neuen Feuerwehrhaus erfordert einen Schilderwald. Jochen Scheb hat den Verkehsplan ausgearbeitet und versucht die Anzahl der Schilder zu reduzieren. Es muss eine freie Fahrt für die Feuerwehrleute gewährleistet sein, die zum Einsatz müssen. Sattelauflieger, die auf der Fahrbahn parken, darf es in Zukunft nicht mehr geben. Der Gemeinderat überlegte, einen privaten Kontrolldienst anzustellen. Wenn nicht geahndet wird, werde sich nichts ändern, darüber waren sich die Räte einig. Bürgermeister Hemmelmann würde die Kontrollperson auch an andere Brennpunkte in der Gemeinde schicken.

    Willi Stamm schlug vor, sich an die Stadtverwaltung Karlstadt zu wenden, in Thüngersheim würden auch Kontrolleure aus Veitshöchheim eingesetzt. Am Grüncontainer sei jedoch ein absolutes Halteverbot. Dies sollte in ein eingeschränktes Halteverbot umgewandelt werden. Alexandra Röder fragte nach den Parkverbotsschildern an der Mehrzweckhalle und den Halteschildern an der Grundschule, die das Abholen der Kinder erlaubt. Hemmelmann schlug vor, die Schilderanordnung noch einmal von einem Fachberater der Polizei prüfen zu lassen und die verkehrsrechtlich überarbeitete Anordnung umzusetzen. Der Gemeinderat wird über das Ergebnis informiert. Dies wurde einstimmig beschlossen.

    Zaun und Schaukasten für den Spielplatz an der Mehrzweckhalle

    Harald Gangl stellte ein beleuchtetes Schild mit der Jubiläumszahl 1200 vor. Zusammen mit Kurt Khauer wird er sie im Bereich des Hochbehälters montieren. Das Grundgerüst besteht aus Holz, das mit aufmontierten LED-Bändern die 2,5 Meter hohen Zahlen in den Abendstunden erstrahlen lässt. Dies fand einhellige Zustimmung.

    Ein Spielplatz an der Mehrzweckhalle wurde mit Carsten Krieger von der technischen Bauverwaltung neu diskutiert. Nachdem der Rettungsweg aus dem Notausstieg der Halle geklärt werden konnte, ist die Einzäunung des Spielplatzes nur an den offenen Seiten und nicht im Bereich der Hecken vorgesehen. Für den Bereich des Notausstiegs in Richtung Brückenstraße sowie für eine Randeinfassung entlang des Zaunes wird ein 30 Zentimeter breiter Pflasterstreifen verlegt. Die anfallenden Arbeiten werden größtenteils durch Bauhofmitarbeiter umgesetzt. Die Firma Ralph Scheb aus Himmelstadt wird für die Ausgrabungsarbeiten der Zaunpfosten und ein Fachmann für die Pflasterarbeiten benötigt. Die Absprache mit der Firma Scheb ist bereits erfolgt, sodass die Arbeiten auf Stundenlohnbasis zügig eingeplant werden können. Das Zaunmaterial wurde vom Baustoffzentrum Kuhn in Zellingen am günstigsten angeboten. Der Zaun wird in der Farbe Anthrazit wie die vorgesehenen Schaukästen bestellt. Dem wurde einstimmig zugestimmt.

    Im Zuge der Neugestaltung des Spielplatzes soll auch ein neuer Schaukasten aufgestellt werden. Zweiter Bürgermeister Uwe Menth hat in seiner Amtszeit als Erster Bürgermeister ein Angebot für einen wettergeschützten großen Aushangkasten mit zwei schmalen Neben-Kästen eingeholt. Sie sind abschließbar, mit einer magnethaftenden Rückwand aus Stahlblech und absolut wartungsfrei. Der große Schaukasten bietet Platz für 18 Blätter in der Größe DIN A4, die kleinen für acht DIN-A4-Blätter. Die Schaukästen wurden von der Firma Ing. Karl Hesse Spielgeräte GmbH & Co. Kg Stadtoldendorf zu einem Bruttogesamtpreis von 2499,60 Euro angeboten. Der Vorplatz mit rund 20 Quadratmetern muss durch Randsteine eingefasst und durch Pflaster neu angelegt werden. Diese Arbeiten werden im Zuge "Erstellung der Zaunanlage" erledigt.

    Rudi Schmitt fragte, ob die drei Kästen nötig sind und welche Infos hier zu sehen sind, denn mitunter seien die Kästen leer. Bürgermeister Hemmelmann sagte, dass der Gemeindeaushang und die Vereine VdK und CSU Bekanntmachungen aushängen. Der Arbeitskreis Tourismus liefert Infozettel ab, die dann auch in die Schaukästen gehängt werden. An der Triebstraße sind auch immer die Tages-Ordnungs-Punkte zur Gemeinderatssitzung veröffentlicht. Marie-Luise Schäfer schlug vor, einen Ortsplan mit Ausflugspunkten auszuhängen, damit sich die Leute informieren können. Der Beschlussfassung stimmten die Gemeinderäte mit einer Gegenstimme zu.

    Baumkataster und Beleuchtung am Kirchturm

    Um das Bauförderprogramm ging es im letzten Tagesordnungspunkt. Alexandra Röder setzte sich dafür ein, dass auch die alten Häuser am Friedhof ins Förderprogramm aufgenommen werden. Marie-Luise Schäfer schlug als Altortgrenze den Friedhofsweg vor. Das Förderprogramm sollte speziell für den Altort sein, damit er belebt wird, meinte Rudi Schmitt. Die Fördertöpfe sind begrenzt, gab Harald Gangl zu bedenken. Nach drei Jahren könne man die Grenzen erweitern. Wie im April beschlossen, soll das Förderprogramm am 1. Januar 2020 in Kraft treten.

    Bürgermeister Herbert Hemmelman möchte in Zukunft im Internet Zugriff auf die Pläne mit den Flurnummern und den Eigentümern in seiner Gemarkung haben. Dies würde vieles erleichtern und unnötige Telefonate mit der VG Zellingen ersparen. Er informierte, dass die Firma Hofmann bei 250 Bäumen eine Baumsicherungsprüfung machen muss. Dafür wird ein Baumkataster erstellt.

    Vor dem Gebäude der Triebstraße 40 muss der Unrat geräumt werden. In der Brückenstraße 1 und 3 ist der Pachtvertrag ausgelaufen. Das Holz und die Altreifen sind zu entsorgen. Der Arbeitskreis Tourismus wird den Wasserschaden am Brückenzollhaus ausbessern. Das Segeltuch am Pavillon hinter dem Kriegerdenkmal kann nicht mehr straff gespannt werden, sonst reißt es. Andreas Scheb stellte fest, dass schon vor 19 Uhr die Beleuchtung am Kirchturm angeschaltet war. Kurt Khauer plädierte für eine Dämmerungsschaltung, damit wäre das Problem weitgehend gelöst.

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