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    Retzstadt

    Gemeinderat hat nichts gegen Maschinenhalle

    Schnell und ohne Probleme war der öffentliche Teil der Retzstadter Gemeinderatssitzung abgehandelt, da nur ein Tagesordnungspunkt zur Debatte stand. Der zweite Punkt wurde von der Tagesordnung genommen, da der Bauwerber den Antrag auf Umbau eines Wohnhauses auf dem Grundstück Unterdorfstraße 26 a in Retzstadt zurückgenommen hatte.

    Im anderen Fall reichte ein Bauherr eine Bauvoranfrage zwecks Zulässigkeit eines geplanten Bauvorhabens ein. In diesem Falle erläuterte dritter Bürgermeister Matthias May, dass der Bauherr auf dem im Außenbereich liegenden Grundstück, Lage "Maß" in der Gemarkung Retzstadt, eine Maschinen- und Lagerhalle für Weinbergsgeräte errichten möchte. Ein Bebauungsplan besteht für dieses Gebiet nicht. Der Flächennutzungsplan sieht jedoch für das Grundstück ein Sondergebiet "landwirtschaftliche Hallen" vor.

    Nach den Vorgaben des Baugesetzbuch sei das Vorhaben zulässig, wenn öffentliche Belange nicht entgegenstehen, eine ausreichende Erschließung gesichert ist, wenn es einem land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb dient (Privilegierung) und nur einen untergeordneten Teil der Betriebsfläche einnimmt.

    Aus Sicht der Gemeinde stehen öffentliche Belange dem Bauvorhaben nicht entgegen und die wegemäßige Erschließung ist gesichert. Abwasserentsorgung und Wasserversorgung sind nicht erforderlich. Allerdings sind durch das Landratsamt Main-Spessart die Privilegierungsvoraussetzungen zu prüfen. Auch die Nachbarschaftsunterschriften sind nicht vollständig vorhanden.

    Ohne weitere Diskussion stimmte der Gemeinderat einstimmig dem Antrag zu, wenn das Landratsamt Main-Spessart die Privilegierung feststellt.

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