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    Birkenfeld

    Gemeinsam am Reich Gottes bauen

    Rund 450 Gläubige der Pfarreiengemeinschaft "Maria - Patronin von Franken", der die Orte Ansbach, Birkenfeld, Karbach, Roden und Urspringen angehören, waren zur Einführung von Christiane Hetterich an die Wendelinus-Kapelle gekommen. Foto: Heidi Vogel

    Im Rahmen der traditionellen Sternwallfahrt der Pfarreiengemeinschaft „Maria – Patronin von Franken“ wurde Pastoralreferentin Christiane Hetterich am Sonntagmittag offiziell eingeführt. Rund 450 Gläubige waren zur Wendelinus-Kapelle gekommen, darunter die Familie der Seelsorgerin und langjährige Weggefährten wie Domkapitular Christoph Warmuth, Thomas Hermes, der als Priester in Bolivien tätig ist, und Burkhard Handel, Missionar in Paraguay.

    Zunächst begrüßten Pfarrer Stefan Redelberger und die Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats der fünf Ortschaften die neue Pastoralreferentin und überbrachten ihr neben guten Wünschen auch ein kleines Präsent.

    In ihrer Predigt zog die leidenschaftliche Pilgerin, die im letzten Jahr den Jakobsweg gelaufen ist, den Vergleich zu den Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft. Hierzu hatte sie eigens ihren Rucksack mitgebracht, aus dem sie zunächst ihre Wanderschuhe hervorholte. Die Gläubigen seien anfangs in ihrer jeweiligen Pfarrei, mittlerweile jedoch in der Pfarreiengemeinschaft, in vielen Bereichen gemeinsam gepilgert. „Ich bitte Sie, nehmen Sie mich auf in Ihre Pilgerschaft, ich gehe gerne mit“, appellierte sie an die Anwesenden.

    Auch eine Bibel hatte sie unterwegs mit dabei und verwies auf das zuvor gehörte Evangelium vom verlorenen Sohn. „Jeder hat seinen Platz im Herzen Gottes, mit allen Ecken und Kanten.“ Aber auch einen gelben Pfeil als Wegweiser zog sie aus ihrem Rucksack hervor und stellte diesen sinnbildlich für die Frage, wohin die Pfarreiengemeinschaft unterwegs sei. „Ich freue mich, dass wir Tag für Tag gemeinsam am Reich Gottes bauen“, brachte sie ihre Bereitschaft für ihr Engagement in den fünf Orten zum Ausdruck und erhielt begeisterten Applaus.

    Am Ende des von Pfarrer Redelberger zelebrierten und von den Musikern der beteiligten Ortschaften umrahmten Gottesdienstes überreichte Hetterich den Pfarrgemeinderatsvorsitzenden, wie auch Redelberger, eine Kerze. Mit einem Kreuz und einer Flamme versehen solle die Kerze die Gremien dazu animieren, weiter für ihre Sache zu brennen. Bei Kaffee und Kuchen vertieften die Gläubigen anschließend die Beziehung untereinander.

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