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    Erlenbach

    Georg Neubauer will weiter für die Gemeinde gestalten

    Mit dem Gemeinderat will er ein Gesamtkonzept für das Gebiet "In der Röthe" auf den Weg bringen. Bürgermeister Neubauer lobt die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Gremium.
    Erlenbachs amtierender Bürgermeister Georg Neubauer tritt bei der Kommunalwahl am 15. März wieder an. Einen Gegenkandidaten gibt es nicht.
    Erlenbachs amtierender Bürgermeister Georg Neubauer tritt bei der Kommunalwahl am 15. März wieder an. Einen Gegenkandidaten gibt es nicht. Foto: Georg Neubauer

    Er ist eher ein Mann der Taten denn der großen Worte: Georg Neubauer stellt sich am 15. März zum dritten Mal der Wahl des Bürgermeisters von Erlenbach und Tiefenthal. Seit zwölf Jahren ist der 48-Jährige ehrenamtliches Ortsoberhaupt.

    Der Mann, der lieber anpackt, anstatt große Rede zu schwingen, hat in dieser Zeit – zusammen mit dem Gemeinderat – viele Projekte auf den Weg gebracht. So sind etwa die Arbeiten an der Ortsdurchfahrt in Tiefenthal in vollem Gange. Die Planungen für die "Obere Gasse" (Tiefenthal) sind abgeschlossen, der Platz kann gestaltet werden. Für die nächsten Jahre steht zum Beispiel der Neubau des Kindergartens in Erlenbach oder die Ausweisung eines Neubaugebiets auf der Agenda. Die Sanierung der Wasser- und Kanalleitungen im Ortsgebiet sind ebenso notwendig wie der Ausbau der Internetversorgung.

    Bürgermeister Neubauer handelt nach dem Motto, was er begonnen hat, das will er auch zu Ende führen. "Zudem fühle ich mich der Gemeinde gegenüber auch in der Pflicht, das Amt weiterhin auszuüben." Deshalb strebt er mit dem Gemeinderat ein Gesamtkonzept für das Gebiet "In der Röthe" an. Klar ist, das Gremium kann dies nicht allein stemmen. Deshalb arbeitet es eng mit Planern zusammen und ist bestrebt, die Interessen der Bevölkerung und der Vereine einzubinden. Die Kooperation mit vielen Akteuren ist ein Aspekt des Bürgermeisteramts, das Neubauer schätzt.

    Gegenseitige Wertschätzung

    Er lobt ausdrücklich die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Bürgern. "Sie ist von gegenseitiger Wertschätzung geprägt", sagt der 48-Jährige. In Erlenbach und Tiefenthal gebe es eine vorbildliche Vereinsstruktur. "Das Ehrenamt hat in unserer Gemeinde einen hohen Stellenwert." Neubauer hat sich zum Ziel gesetzt, dass die Bürger noch stärker in die Arbeit im Rathaus eingebunden werden.

    Die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat war aus Neubauers Sicht in den vergangenen sechs Jahren konstruktiv, harmonisch und konfliktfrei. Für die Zukunft wünscht er, dass dies so bleibt. Er appelliert deshalb an die Wähler, von ihrem Stimmrecht bei der Kommunalwahl Gebrauch zu machen, um einen starken Gemeinderat aufzustellen.

    Auch die Vielfältigkeit der Aufgaben reizt Neubauer: "Das Amt des Bürgermeisters stellt eine Herausforderung dar, eröffnet aber auch Möglichkeiten der Gestaltung und der Entwicklung des Ortes." Manchen Bürgern geht es mit den Entscheidungen im Gemeinderat nicht schnell genug, weiß er aus Erfahrung. Er nehme jedoch viele Aufgaben wahr, ohne dass dies von den Bürgern bemerkt werde. Doch einzelne Planungsverfahren würden eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen.

    Viel Zeit für das Bürgermeisteramt

    Apropos Zeit: "Ich investiere viel Zeit in das Bürgermeisteramt", so der gelernte Kellermeister – manchmal geht dies auch zu Lasten des Familienlebens mit seiner Frau und den beiden Töchtern, die ihren Papa Zeit ihres Lebens als Bürgermeister kennen. Trotzdem kandidiert dieser auch wieder als Kreisrat: "Im Kreistag kriege ich Themen, die unsere Gemeinde betreffen, aus erster Hand mit und kann mitgestalten."

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