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    ARNSTEIN

    Gleiches Geld für die Sanierung von Altbauten

    Folgende Bauvorhaben passierten den Arnsteiner Bauausschuss: In der Halsheimer Winterbergstraße wird ein bestehendes Wohnhaus nach Osten erweitert und erhält ein Krüppelwalmdach mit 38 Grad Dachneigung. Im Pointweg von Arnstein werden zwei Gewerbehallen mit Dienstwohnung zu vier Wohneinheiten umgenutzt. Außerdem wird eine Stellplatzüberdachung errichtet. Im Rahmen der Genehmigungsfreistellung wird in Gänheim am Schloßbergring die Gaubenform an einem bestehenden Wohnhaus verändert werden.

    Für die Landtagswahlen am 14. Oktober legte der Stadtrat die Höhe des vorgesehenen „Erfrischungsgeldes“ fest. Statt einer Staffelung entsprechend der Funktionen werden weiterhin allen Mitgliedern der Wahlorgane dieselben Beträge in Höhe von 40 Euro gewährt.

    Städtebauförderung

    Im Rahmen der Städtebauförderung in den kommunalen Förderprogrammen Arnstein und Binsfeld können Interessenten Städtebauförderungsmittel für die Sanierung von Wohngebäuden beantragen. Die Höhe der Förderung beträgt 30 Prozent der förderfähigen Kosten, die Höchstsätze liegen in Arnstein bei 10 000 und in Binsfeld bei 5000 Euro je Grundstück beziehungsweise Wirtschaftseinheit. Dafür erhält die Stadt Arnstein ihrerseits von der Regierung von Unterfranken 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Im Jahr 2018 wurden in Binsfeld noch keine Mittel abgerufen, in Arnstein wurden einige Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Um die bisherigen Unterschiede auszugleichen, beschloss der Stadtrat die Anhebung für Binsfeld auf 10 000 Euro.

    Aufgrund dieser Änderung stellt jetzt die Stadt in die Haushaltspläne für die Jahre 2018 bis 2020 jeweils einen Betrag von 45 000 ein und beantragt gleichzeitig Zuwendungen für das Kommunale Förderprogramm für den „Altort Binsfeld“ mit einer Antragssumme von eben diesen 45 000 Euro bei der Regierung von Unterfranken.

    Sanierungsberatung

    Weiterhin soll gemäß des städtischen Gestaltungsleitfadens ein entsprechender Zuschussantrag zur Sanierungberatung in den betreffenden Wohngebieten beantragt werden. Für diese Beratung, die von den Bürgern gut angenommen wird, wird in den kommenden zwei Jahren ein Betrag von jeweils 15 000 Euro veranschlagt.

    Für die Rückung von Stammholz im Stadtwald müssen aus der Stadtkasse 17 100 Euro an das Forstunternehmen Reith überwiesen werden. Außerdem wurden folgende Rechnungsanweisungen bekannt gegeben: 2300 Euro für Rückungen an die Firma Reith, 4400 Euro für Holzeinschlag und Rückung an den Forstbetrieb Völker und für die Wartung der Schlauchpflegeanlage verlangt die Firma Rudolph Prey 2100 Euro.

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